Unterhalt - Warnung
Wer heute in Deutschland beabsichtigt, eine Familie zu gründen oder eine Ehe einzugehen, sollte auf der Hut sein. Denn jedes Haustürgeschäft ist seriöser und leichter zu lösen, als eine Ehe in Deutschland.

„Unterhalt bezeichnet die Summe, die eine Frau mit Hilfe eines Kindes aus ihrem Mann herausschlägt, bevor sie sich einem anderen zuwendet. Eine lebenslange Luxussteuer, die ein Mann für den fatalen Irrtum entrichtet, den Wunsch gehabt zu haben, mit ihr eine Familie zu gründen."

(Matthias Matussek)

„In unserem Rechtsstaat kann es Menschen, weit überwiegend Vätern widerfahren, dass gegen ihren Willen und ohne ein anzurechnendes schuldhaftes Verhalten ihre Ehe geschieden, ihnen die Kinder entzogen, der Umgang mit diesen ausgeschlossen, der Vorwurf, ihre Kinder sexuell mißbraucht zu haben, erhoben und durch Gerichtsentscheid bestätigt und sie zudem durch Unterhaltszahlungen auf den Mindestselbstbehalt herabgesetzt werden. Die Dimensionen solchen staatlich verordneten Leides erreicht tragisches Ausmaß." Richter am Oberlandesgericht Harald Schütz, Familienrichter, (veröffentlicht im Anwaltsblatt 8-1997, S. 468-469)
   
Arm durch Unterhalt
Wer in Deutschland unterhaltspflichtig ist, der erfährt sehr bald, dass er damit aufgehört hat, als selbstbestimmter Mensch mit einem Recht auf ein menschenwürdiges Leben zu existieren. Das Leben von Unterhaltspflichtigen in diesem unserem Lande besteht aus Arbeit und Zahlungen - da bleibt kein finanzielles Polster für Dinge, die für jeden anderen Arbeitnehmer zu den Grundbedürfnissen zählen, wie Kinobesuche, Essengehen oder Urlaub. Als Unterhaltspflichtiger in Deutschland lebt man von dem sogenannten „Selbstbehalt", der in der Regel 890 Euro beträgt und gerade mal - wenn überhaupt - zur Deckung des alltäglichen Lebensbedarfs ausreicht.
 
Auskommen mit dem Selbstbehalt

Selbstbehalt

- das magische Wort, das jeden Unterhaltspflichtigen in Deutschland zuweilen schweißgebadet aus dem Schlaf hochfahren lässt.
 
Selbstbehalt
- das Wort, das Arbeitnehmer zu Hungerleidern werden lässt - und das, obwohl sie eigentlich gar nicht schlecht verdienen.
 
Selbstbehalt
- 890 Euro monatlich, von denen der durchschnittliche Unterhaltspflichtige in Deutschland Miete, Strom, Wasser, Müllabfuhr, Heizung, GEZ und Telefon zahlen muss-
- von denen er sich kleiden und ernähren muss -
- von denen er das Auto unterhalten muss, das er zum Erreichen seines Arbeitsplatzes dringend benötigt -
- UND den Umgang mit seinen Kindern pflegen muss.
 
Selbstbehalt
- verschwindend gering in einer Zeit, wo eine durchschnittliche Zweizimmerwohnung schon 400 Euro Kaltmiete kostet und der Liter Normalbenzin ca. 1,30 Euro (Stand 11/2007).
 
Selbstbehalt
- gerade ausreichend zum Überleben!!! Aber wovon, verehrte Gesetzesgeber, soll sich ein Unterhaltspflichtiger ein finanzielles Polster schaffen für unvorgesehene Ereignisse?
 
Wovon - verehrte Gesetzesgeber - bezahlt ein Unterhaltspflichtiger eine neue Waschmaschine oder neue Reifen für sein Auto?
 

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