Aktuelles
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16.12.2008 Steuerliche Entlastung auch für Wochenend-Väter

Der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende nach dem Einkommensteuergesetz steht auch Wochenend- und Ferienvätern zur Verfügung. Dies hat das Finanzgericht Berlin-Brandenburg entschieden (Az.: 7 K 7038/06 B).
Ein allein stehender Steuerpflichtiger, zu dessen Haushalt mindestens ein Kind gehört, hat Anspruch auf einen steuerlichen Entlastungsbetrag in Höhe von derzeit 1.308 Euro im Jahr, wenn er für das Kind gleichzeitig einen Kinderfreibetrag oder Kindergeld beanspruchen kann. Das gilt auch dann, wenn das Kind bei dem Steuerpflichtigen ...> weiter

     
06.11.2008
Prozess: Ein Vater kämpft um das Besuchsrecht
"Ich will endlich meine Kinder sehen"

Im Verfahren wegen Entziehung Minderjähriger wurde der Mutter jetzt eine Therapie auferlegt.
Nicht mit der "Keule" des Strafrechts, sondern mit einem Appell zur freiwilligen Verständigung hat ein Prozess vor dem Amtsgericht Pinneberg geendet. Eine Mutter ist angeklagt, die Kontakte ihrer Tochter zu dem getrennt lebenden Vater ständig zu blockieren. Das Strafverfahren gegen sie wegen Entziehung Minderjähriger wurde ausgesetzt, als sich die Frau zur Teilnahme an einer psychotherapeutischen Beratung bereit erklärte.
Die sechsjährige Sarah* ist das Ergebnis einer früheren Versöhnung zwischen der Altenpflegerin Susanne Hübsch* (36) und dem IT-Berater Wolf Hecht. Vor sechs Jahren wollte Hübsch ihren Partner schon einmal verlassen, weil sie seine ...> weiter

     
04.11.2008
Steuerklassenwechsel für mehr Elterngeld rechtens
Dortmund/Augsburg (dpa/tmn) - Sind Mütter oder Väter vor dem Bezug des Elterngeldes in die günstigere Steuerklasse III gewechselt, wurde dies bislang von den Finanzämtern nicht anerkannt. Zwei Sozialgerichte haben nun entschieden, dass ein solcher Wechsel rechtmäßig ist. Die Finanzämter müssen demnach das Elterngeld auf Basis der neuen Steuerklasse berechnen, wodurch sich die Auszahlungssumme erhöhen dürfte. Darauf weist der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine ...> weiter
 
30.10.2008
Union plant: Künftig 16 Monate lang Elterngeld
Berlin -
Das neue Elterngeld hat sich bewährt. Es helfe jungen Familien, werde von Bevölkerung und Wirtschaft akzeptiert und zunehmend auch von Vätern genutzt, heißt es im ersten Regierungsbericht über die Anfang 2007 eingeführte Familienleistung, den Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) gestern in Berlin vorstellte. Die Zahl der Väter, die in Elternzeit gehen, hat sich vervierfacht. Die Ministerin nannte das eine ...> weiter
 
30.10.2008
„Ein uneingeschränkter Erfolg“
Bundesfamilienministerin von der Leyen (CDU) sieht eine wachsende Akzeptanz der sogenannten Vätermonate beim Elterngeld in den Unternehmen in Deutschland. „Elterngeld und Vätermonate bringen die Macht des Faktischen in die Betriebe hinein,“ sagte sie am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung des jährlichen Elterngeldberichts.
Die Ministerin bezog sich auf eine Befragung von Personalverantwortlichen durch das Institut Allensbach. Hat es demnach vor zwei Jahren fast jeder zweite Betrieb (44 Prozent) für „keine gute Sache“ gehalten, wenn Väter ihre Berufstätigkeit für mindestens zwei Monate unterbrechen, um ihr Kind zu betreuen, so ist die Ablehnung unter ein Drittel (28 Prozent) gefallen. Die Zustimmung stieg von 48 auf 61 Prozent. Eine ähnliche Entwicklung ergibt sich auf die Frage nach reduzierter ...> weiter
 
29.10.2008
Immer mehr Väter in der Auszeit
Das Elterngeld wirkt. Männer steigen aus dem Beruf aus, um sich der Betreuung der Kinder zu widmen. Doch die jüngsten Zahlen aus dem Bundesfamilienministerium zeigen auch - die meisten Väter pausieren noch nicht mehr als zwei Monate.
Berlin - Ursula von der Leyen nennt es eine "leise Revolution". Bevor das Elterngeld Anfang 2007 in Kraft trat, nahmen gerade einmal 3,5 Prozent der Männer eine Auszeit, um die Kinderbetreuung zu übernehmen. Nunmehr sind es bereits 16 Prozent.
Und die Tendenz sei "weiter steigend", so von der Leyen heute in der Bundespressekonferenz in Berlin. Weil viel mehr Väter das Elterngeld beanspruchten - und mit durchschnittlich 4,3 Monaten auch länger beantragten - musste das Ministerium bereits Ende vergangenen Jahres beimc
 
29.10.2008
Immer wieder samstags
Für viele getrennt lebende Väter ist das Wochenende die einzige Chance, die Beziehung zu den Kindern aufrecht zu erhalten. Immer mehr Kinder wachsen wegen der steigenden Scheidungsraten ohne Vater auf. Für diese ist der Spagat zwischen Alltag und Familie eine Belastung.
Zwei Tage Dreisamkeit: Wochenendväter haben wenig Zeit für ihre Kinder. (Symbolbild: dpa)
Meistens ist es der Vater, der nach einer Trennung den Möbelwagen bestellen muss. Einer Studie des Bremer Soziologen Gerhard Amendt zufolge haben viele Väter aber große Probleme mit der Trennung von ihren Kindern. „Fast 60 Prozent der Männer gaben an, fix und fertig gewesen zu sein. Viele von ihnen wussten nicht, wie es in ihrem Leben weitergehen soll“, fasst Amendt das Ergebnis zusammen.
Das Papa-Wochenende ist für viele getrennt lebende Väter die einzige Chance, die Beziehung zu ihren Kindern aufrechtzuerhalten. Doch wie schafft man es, keinen Stress mit der Ex-Frau zu bekommen und eine gute Zeit mit den Kindern zu verbringen? „Nach einer Trennung ist es von zentraler Bedeutung, für beide Seiten zufrieden stellende Besuchsregeln zu finden“, sagt Diplom-Psychologin ...> weiter
 
21.10.2008
Der Rosenkrieg wird europäisch
Hochzeit in Paris, Trennung in Berlin, Scheidung in Prag – geht es nach der EU könnte dieses Szenario bald Realität sein. Doch die Idee des grenzüberschreitenden Scheidungsrechts ist umstritten.
Lächeln ist am Ende einer Ehe seltener
Grenzüberschreitende Scheidungen sollen in der EU einfacher werden. Einem entsprechenden Verordnungsentwurf der EU-Kommission stimmte das Europaparlament am Dienstag zu. Der geplanten Neuregelung ...> weiter
 
09.10.2008
Experten warnen: Ärzte scheuen Diagnose Kindesmisshandlung
FRANKFURT/MAIN (dpa). Erst schlagen die Eltern zu, dann schauen die Ärzte nicht genau hin: Kinderkliniken und Praxen schreckten zu häufig vor der harten Diagnose Kindesmisshandlung zurück, warnt der Frankfurter Kinderneurologe Professor Gert Jacobi.
"Ich wünschte, meine Kollegen wären weniger leichtgläubig", sagte Jacobi am Mittwochabend bei einer Tagung des Frankfurter Kinderschutzbundes und der Kinderhilfe-Stiftung. Neben dem Wissen über Krankheitsbilder fehlten den Medizinern Skepsis und Zivilcourage gegenüber den Eltern, sagt Jacobi.
Mit Rechtsmedizinern und Juristen mahnt er ein entschiedeneres Eingreifen bei Kindesmisshandlung an. Die Mitautorin des Fachbuches, Constanze Niess vom Frankfurter Zentrum für Rechtsmedizin, kennt Fälle, in denen Brandmale von Zigaretten als Windpocken-Narben durchgingen. Die Rechtsmediziner würden zu selten alarmiert.
Seit 1995 lagen in der Frankfurter Rechtsmedizin 15 zu Tode misshandelte Kinder
Seit 1995 lagen auf den Tischen der Frankfurter Rechtsmedizin 15 zu Tode misshandelte Kinder. Gerichtsmediziner Professor Hansjürgen Bratzke berichtet, auch bei toten Kindern werde nicht genau genug hingeschaut: "Es wird immer weniger obduziert." Manche Misshandlung, etwa bei erstickten Säuglingen, werde darum nicht erkannt. Erschwerend sei, dass die Polizei immer ...> weiter
 
01.10.2008
Abfindung birgt Steuernachteil
Ehepaare sollten sich bei einer Scheidung genau überlegen, ob sie eine einmalige Abfindung vereinbaren. Laufende Unterhaltszahlungen sind steuerlich von Vorteil.
Wer sich bei Scheidung für eine Abfindung entscheidet, hat das Nachsehen. Denn die Obergrenzen, bis zu denen Unterhaltszahlungen steuerlich angerechnet werden, gelten immer nur für das Jahr der Zahlung, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) in München. Von einer Abfindung kann daher nur ein geringer Teil ein einziges Mal geltend gemacht werden. (Az: III R 57/05)
Im konkreten Fall hatte der Mann seiner Frau eine Abfindung über 750 000 Euro ...> weiter
 
19.09.2008
Weg frei für neues Verfahren in Familiensachen
Das gerichtliche Verfahren in Familiensachen wird grundlegend reformiert. Heute hat das Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) den Bundesrat passiert. Auf Vorschlag von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hatte der Deutsche Bundestag das Gesetz im Juni 2008 beschlossen.
Das gerichtliche Verfahren in Familiensachen wird erstmals in einer einzigen Verfahrensordnung zusammengefasst und vollständig neu geregelt. Mit dem neuen Recht werden die Möglichkeiten verbessert, familiäre Auseinandersetzungen vor Gericht so fair und schonend wie möglich auszutragen.
Gerade in Kindschaftssachen - etwa bei Streitigkeiten über das Sorge- oder Umgangsrecht - werden Konflikte nicht selten im gerichtlichen Verfahren geklärt. Kinder sind häufig die Opfer familiärer Konfliktsituationen. Das Gesetz berücksichtigt in besonderem Maße die Belange der Kinder. Sie erhalten einen besseren Schutz und mehr Rechte im Verfahren.
Die Reform des familiengerichtlichen Verfahrens enthält folgende Kernpunkte: ...> weiter
 
19.09.2008
Familienrecht wird moderner
Der Bundesrat hat Gesetzesänderungen zugestimmt, mit denen Kindern in schwierigen Situationen das Leben erleichtert werden soll. Der Nachwuchs soll nun mehr Zuwendungen erhalten.
Ehescheidungen und alle Streitigkeiten in Familiensachen werden erheblich vereinfacht, die Rechte der Kinder zugleich gestärkt. Der Bundesrat billigte am Freitag ohne Aussprache ein bereits vom Bundestag mit großer Mehrheit verabschiedetes Gesetz. Damit wird das mehr als 100 Jahre alte zersplitterte Verfahren der sogenannten freiwilligen Gerichtsbarkeit grundlegend neu geordnet. Neu geschaffen wird ein Großes Familiengericht, das allein für Ehescheidungen und Streitigkeiten in Familiensachen zuständig wird. Das Gesetz soll erst am 1. September 2009 in Kraft treten, um den Ländern ausreichend Zeit für die Umstellung zu geben.
Mit dem Großen Familiengericht wird die sachliche Zuständigkeit der Familiengerichte erweitert. Damit können alle Streitigkeiten, die Ehe und Familie betreffen, von einem Gericht entschieden werden. Das Familiengericht entscheidet künftig auch vermögensrechtliche ...> weiter
 
08.09.2008/
Schnuller der Wahrheit
Heimliche Gentests werden verboten. Das hat das Bundeskabinett jetzt beschlossen. Wer Gewissheit will, muss zur Not klagen. Die neuen Regeln für Vater, Mutter und Kind im Überblick.
Brutparasitismus, so heißt es im Tierreich, wenn ein Ei in ein fremdes Nest gelegt wird und Wirtseltern Brüten und Aufzucht übernehmen. Besonders erfolgreich: der Kuckuck. Im Zwischenmenschlichen ist das zwar keine gezielte Fortpflanzungsstrategie, kommt aber dennoch häufiger vor. „Untergeschobene“ Kinder, im Volksmund Kuckuckskinder, gehören zum Familienalltag, Schätzungen gehen sogar von bis zu zehn Prozent aus. Ein Vater liebt, erzieht und zahlt – nur ist es nicht sein eigenes Kind. „Mater semper certa est“, lautet eine römische Rechtsregel, man weiß immer, wer die Mutter ist, nur beim Vater fällt der Nachweis schwer. Bis vor ein paar Jahren. Mit den gewaltigem Fortschritten in der Molekularbiologie gilt heute: „Pater semper certus est.“ DNA-Abstammungsgutachten sind mittlerweile ein ebenso verlässliches Indiz für die Herkunft wie Babybauch und Geburt.
Damit hat sich eine florierende Branche entwickelt. Mehrere hunderttausend Gentests werden in Deutschland jährlich durchgeführt, einige zehntausend entfallen auf die Frage nach dem Vater. Bin ich es? Privat, diskret und ohne jede rechtliche Folge kommt die Antwort aus dem Labor zu einem Preis ab 150 Euro. Ein Haar, ein Kaugummi, ein Schnuller genügen ...> weiter
 
04.09.2008
Väter wollen Kinder betreuen - Mütter arbeiten
Deutsches Familienbild im Wandel: Immer mehr Väter möchten sich eine Zeit lang aus dem Beruf ausklinken und ihre Kinder selbst betreuen. Und immer mehr junge Mütter möchten Familie und Beruf vereinbaren und suchen zumindest nach einer Teilzeitstelle.
Das deutsche Familienbild wandelt sich: Laut einer Umfrage wollen immer mehr Väter die Kinder betreuen, immer mehr Mütter arbeiten. (Bild: dpa)
Berlin - Deutsches Familienbild im Wandel: Immer mehr Väter möchten sich eine Zeit lang aus dem Beruf ausklinken und ihre Kinder selbst betreuen. Und immer mehr junge Mütter möchten Familie und Beruf vereinbaren und suchen zumindest nach einer Teilzeitstelle.
Dies zeigt der neue «Familienmonitor» des Instituts für Demoskopie Allensbach, den Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) vorstellte. Die Ministerin kündigte die Ausweitung des Bundesprogrammes zum Ausbau von Betriebskindergärten an. Künftig sollen von den Fördermitteln auch Großbetriebe mit über 1000 Mitarbeitern und Universitäten profitieren. Zugleich startete von der Leyen ein Qualifizierungsprogramm für Tagesmütter.
Nach der Umfrage glauben 64 Prozent der berufstätigen Mütter, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Deutschland nach wie vor «schlechter gelöst ist als in anderen Ländern». Gewünscht werden mehr Teilzeitstellen, mehr Ganztagsangebote in Kindergärten und Schulen und eine bessere Abstimmung zwischen den Öffnungszeiten von Kitas ...> weiter
 
03.09.2008
Das vermeintliche Opfer hat nun eine Menge Ärger - Justiz: Anzeige wegen Vergewaltigung, um dem Mann eins auszuwischen – Freispruch
War es nun eine strafbare Vergewaltigung in der Ehe oder nicht? Diese Frage hatte gestern das Schöffengericht unter Vorsitz von Richter Thomas Hanke zu klären. Eigentlich schien alles klar. Die 34 Jahre alte Frau, die als Nebenklägerin auftrat, hatte in ihrer polizeilichen und auch in der richterlichen Vernehmung sehr detailliert das Geschehen am Morgen des 25. September 2005 in ihrer Wohnung geschildert. Zur Tatzeit lebte die Türkin von ihrem 37 Jahre alten Landsmann getrennt. Besuche fanden häufig statt wegen der Kinder, die beim Vater aufwuchsen. Man stritt sich oft wegen der Kinder. Genauso oft fand aber auch die Versöhnung im Bett statt. So auch an diesem Morgen. Diesmal führte sie aber am nächsten Tag zur Anzeige bei der Polizei. Im dreiseitigen Polizeiprotokoll schilderte das vermeintliche Opfer genau die Gewaltanwendung durch ihren Ex-Mann. „Der ist größer und schwerer als ich, kann Kickboxen. Ich hatte keine Chance“, so die Nebenklägerin damals.
Gestern sah die Schilderung etwas anders aus. Sicher habe sie es erst nicht gewollt, da sie mit ihm gestritten hat. Sie habe sich in ihren Rechten als Frau verletzt gefühlt. Ihr Mann habe ihr nach dem Beischlaf gesagt, dass er eine andere Frau heiraten wolle. Zwei Tage nach der Anzeige wollte das vermeintliche Opfer die Anzeige schriftlich zurückziehen. Wochen später erklärte sie dann, dass sie doch auf der Anzeige bestehe.
Bei der daraufhin anberaumten richterlichen Vernehmung mit einem Dolmetscher schilderte sie in etwa den gleichen Sachverhalt wie bei der Polizei. In der ersten Hauptverhandlung machte sie dann von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch. Ihr Ehemann bestritt die Tat und sprach von einem ...> weiter
 
30.08.2008
Elterngeld für mehr als 100 000 Väter
Das Elterngeld bleibt eine Erfolgsgeschichte: Erstmals seit der Einführung zum 1. Januar 2007 bei den Vätern ist die Grenze von
100 000 Empfängern überschritten. Seit Einführung der Leistung haben 103 000 Väter Elterngeld bezogen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Damit liegt der Anteil der Männer, die zur Betreuung ihres Babys mindestens zwei Monate zu Hause bleiben, bei 15 Prozent.
Im Jahr 2007 wurden 685 000 Kinder geboren. Damit wächst der Anteil der Väter seit der Einführung des Elterngelds weiterhin kontinuierlich. Beim früheren Erziehungsgeld hatte der Väter-Anteil nur 3,3 Prozent betragen.
Die Statistiker haben allerdings deutliche regionale Unterschiede festgestellt. Während in Berlin und Bayern bei über 19 Prozent der Neugeborenen der Vater das Elterngeld in Anspruch ...> weiter
 
28.08.2008
Jede dritte Ehe wird geschieden - öfter auch nach der Silberhochzeit
FRANKFURT AM MAIN (dpa). Oscar-Preisträger Robin Williams, Ex- Genesis-Star Phil Collins und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy: Nicht nur unter Prominenten aus aller Welt sind Scheidungen längst an der Tagesordnung. In Deutschland geht etwa jede dritte Ehe irgendwann in die Brüche.
"Scheidung ist kein Tabu mehr, sondern wird in allen Gesellschaftsschichten praktiziert", sagt der Vizepräsident der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Jugend- und Eheberatung, Berend Groeneveld.
Die absoluten Scheidungszahlen sind 2007 zwar erneut leicht gesunken - im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent auf 187 100. "Die Zahl der Verheirateten ist aber auch deutlich zurückgegangen", sagt Martin Conrad vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden. Harald Rost vom Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg ergänzt: "Und die Heiratsneigung geht ebenfalls zurück."
Unter den Paaren, die vor den Scheidungsrichter treten, hätten immer mehr die Silberhochzeit schon fast erreicht oder sogar hinter sich, berichten Paarberater. "Es werden immer häufiger ...> weiter
     
21.08.2008
KbbE mit Infostand beim Hafenfest in Elmshorn
Die Florawoche und das 36. Elmshorner Hafenfest sind aus der städtischen Kultur nicht mehr weg zu denken. Am Auftaktwochenende der Florawoche finden durchschnittlich 200.000 Besucher den Weg nach Elmshorn. Neben viel Live-Musik auf den Bühnen am Nord- und am Südufer und dem großen Feuerwerk am Samstagabend, können viele weitere Attraktionen bestaunt werden (Motoradstaffel der Polizei Hamburg, Spielmannszüge, Schausteller und Fahrgeschäfte,riesen Flohmarkt, etc.). Mit über 300 Ständen runden das gesamte Programm ab. Der Besuch lohnt sich für Groß und Klein. ...> weiter
     
21.08.2008 Das Vermögen ist für beide da
Die Eigentumswohnung, die Lebensversicherung, die Job-Prämie - wenn es bei einer Ehescheidung um die Aufteilung des gemeinsam erlangten Vermögens geht, ist vieles oft auf wundersame Weise verschwunden. Versteckt vor dem Partner, dem eigentlich ein Teil davon zusteht. Somit geht einer oft leer aus. Das soll sich jetzt ändern.
Das Bundeskabinett verabschiedete gestern einen Gesetzentwurf zur "Reform des ehelichen Güterrechts", der für mehr Gerechtigkeit sorgen soll. Das Gesetz soll ab 1. September 2009 gelten. Für Zypries ist die ...> weiter
     
20.08.2008
Verein kümmert sich um Trennungsopfer
In der Gruppe "Kinder brauchen beide Eltern" helfen sich Mitglieder gegenseitig.
Jens Sander (Name von der Redaktion geändert) fand es praktischer, wenn seine Tochter in der Realschule Rampskamp eingeschult würde, die lag in der Nähe. Seine Ex-Frau wollte das Kind lieber in die Realschule Nord geben. Sander schlug vor, beide Schulen zu besichtigen. „Als nächstes bekam ich einen Brief vom Anwalt.“ Darin wurde ihm gedroht, dass ihm das Sorgerecht in Sachen Schulwahl entzogen würde. Sander war aufgebracht, wollte dagegen angehen, er brachte seinen Fall ...> weiter
 
16.08.2008
Elternteilzeit - Väter-Engagement fürs Image
Die Zahl der Männer, die in Väterzeit gehen wollen, steigt. Doch leider gehen viele Unternehmen mit diesem Thema noch nicht wirkilich offen um - und so fürchte viele potenzielle Väterzeitler den Karriereknick. Dabei gibt es durchaus gute Beispiele.
An manchen Freitagen bietet sich den Mitarbeitern der Frankfurter Fraport AG in der Mittagspause ein ungewohntes Bild: Dann ist die Kantine plötzlich von Kindern bevölkert, die mit ihren Vätern Spaghetti oder Fischstäbchen essen. Martina Rost, Vorstandsbeauftragte für Chancengleichheit bei ...> weiter
     
     
07.08.2008
Scheinvater darf Haftbefehl gegen Mutter beantragen

Kann eine Mutter notfalls per Haftbefehl dazu gezwungen werden, einem Scheinvater Auskunft über den tatsächlichen Vater eines Kindes zu geben? Die Richter am BGH haben entschieden: Sie kann. In dem zugrundeliegenden Fall ging es um Regressansprüche für unberechtigte Unterhaltszahlungen.
Karlsruhe - Das Oberlandesgericht Jena hatte die Erzwingungshaft ursprünglich abgelehnt. Dieser Beschluss wurde nun aufgehoben. Der Bundesgerichtshof (BGH) kam in der am Donnerstag veröffentlichten Entscheidung zu dem Schluss, dass das Persönlichkeitsrecht der Mutter nicht höher wiegt als das Recht des Scheinvaters, den von ihm gezahlten Unterhalt vom Erzeuger zurückzufordern.
Im konkreten Fall ging es um einen 1989 nichtehelich geborenen Jungen, für den ein Mann die Vaterschaft anerkannt hatte und Unterhalt zahlte. Auch die Mutter hatte den Mann als Vater benannt. Eine heimliche Speichelprobe ...> weiter

BGH-Urteil siehe 03.07.2008 / weiter unten

     
07.08.2008
Modellprojekt zu häuslicher Gewalt unterstützt Ärztinnen und Ärzte
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat das Modellprojekt "Medizinische Intervention gegen Gewalt" (MIGG) ins Leben gerufen. Das Projekt will niedergelassene Ärztinnen und Ärzte im Umgang mit Frauen unterstützen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Zum Start begrüßte Bundesministerin Ursula von der Leyen in Berlin die Mitglieder des projektbegleitenden Beirates und die Projektleitungen.
Das dreijährige Modellprojekt MIGG ist eine der Maßnahmen zur Umsetzung des Zweiten Aktionsplans der Bundesregierung zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Es soll ein praxistaugliches, qualitätsgesichertes Programm zum Einsatz in ...> weiter
 
03.08.2008
Im Namen des Kindes: Wenn Eltern bei der Scheidung scheitern
Peter Witkowski aus der Nähe von Lüneburg ist Vater. Doch der 41-jährige Betriebswirt hat seine achtjährige Tochter seit fast zwei Jahren nicht mehr gesehen. Der Grund: eine vom Gericht auferlegte Kontaktsperre. Nach dem Scheitern der Beziehung, will Peter Witkowski endlich klare Verhältnisse: Vater sein ja, aber kein Zusammenleben mit der Kindsmutter. Nach der Trennung klappt es gut mit dem vereinbarten Besuchsrecht - bis die Mutter einen neuen Partner kennen lernt und ...> weiter
     
01.08.2008
Zweite Frau mit Kind hat bessere Karten
Unterhaltsansprüche eines früheren Ehepartners stehen hinter denen eines neuen Ehepartners zurück, wenn dieser ein Kind betreut. Das geht aus einem gestern veröffentlichten Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe hervor. Damit präzisierten die Richter das seit 1. Januar 2008 geltende neue Unterhaltsrecht.
Der BGH hat damit die Unterhaltsansprüche geschiedener Ehegatten deutlich geschwächt. Der Anspruch eines neuen Ehepartners, der Kinder betreut, kann Vorrang vor den Forderungen der Ex-Frau (oder des Ex-Mannes) haben - und zwar auch dann, wenn die frühere Ehe mehrere Jahrzehnte gedauert hat.
Im vorliegenden Fall hatte ein Lehrer geklagt: Er wollte seiner seit 2005 nach 24 Jahren Ehe von ihm geschiedenen Frau keinen Unterhalt mehr zahlen. Die Ehe war kinderlos geblieben. Der Mann hatte erneut geheiratet und mit seiner jetzigen Frau eine gemeinsame Tochter. Seine Ex-Frau, die seit 1992 als Verkäuferin Vollzeit arbeitet und knapp 1200 Euro verdient, forderte 600 Euro zusätzlichen ...> weiter
 
25.07.2008
Schnuller einschicken wird ordnungswidrig
Die Union sagt Ja zum Verbot heimlicher Vaterschaftstests – kritisiert aber Bußgeld für Tests im Ausland.
Lange waren die Pläne umstritten, nach dem Ja der Union steht fest: Väter müssen bald mit Geldbußen rechnen, wenn sie ihrem Kind heimlich Genspuren, etwa vom Schnuller, entnehmen und die Abstammung untersuchen lassen. Dies gilt nach dem Willen des Regierung auch, wenn sie das Material in ausländischen Laboren prüfen lassen, in denen solche Gutachten erlaubt sind, etwa den Niederlanden.
Noch immer lassen jährlich tausende Väter, die ihre Elternschaft anzweifeln, heimliche Tests zu Preisen ab 150 Euro machen, um persönlich Klarheit zu gewinnen. Dies soll künftig nicht mehr erlaubt sein – es sei denn, die Mutter stimmt ausdrücklich zu. Vor Gericht sind die Ergebnisse auch nur in diesem Fall verwendbar. Heimliche Tests, so hatte der Bundesgerichtshof entschieden, verstießen gegen das Recht des Kindes auf ...> weiter
 
20.07.2008
Urteil zum Unterhalt stößt bei Männern auf Kritik
Väterinitiativen hoffen auf neuen Schub für das Modell der geteilten Kinderbetreuung
Seit drei Jahren ist das Leben für Sandra Schulte eine Gratwanderung. 2005 kehrte die alleinerziehende Ärztin aus Berlin wieder in den Beruf zurück. Seither arbeitet die 36-Jährige Vollzeit im Krankenhaus im Schichtdienst und versucht gleichzeitig, ihrer vierjährigen Tochter Emily gerecht zu werden. Oft fühlt sie sich am Ende ihrer Kräfte. Auch vom Gehalt bleibt - nach Abzug der Kosten von Kita und Kinderfrau - am Ende des Monats nichts mehr übrig. Das jüngste Urteil des Bundesgerichtshofs, mit dem die Unterhaltsrechte Alleinerziehender gestärkt werden, ist für Schulte eine Erleichterung. "Mein Ex-Partner hat zwar in der Vergangenheit schon keinen Unterhalt gezahlt, aber zumindest wäre das eine Perspektive, wenn es mit den Schichtdienst mal gar nicht mehr geht", sagt Schulte, die ihren richtigen Namen lieber nicht in der Zeitung sehen möchte.
Am Mittwoch hatte der Bundesgerichtshof entschieden, dass Alleinerziehende unter Umständen auch dann über das dritte Lebensjahr des Kindes hinaus Anspruch auf Unterhalt vom Ex-Partner haben, wenn sie nicht mit ihm verheiratet waren. Auch könne Alleinerziehenden aufgrund der Doppelbelastung nicht zwangsläufig ...> weiter
 
18.07.2008
Unterhalt: BGH stärkt die Ansprüche von nicht verheirateten Müttern
Der Übergang vom Kind zum Beruf soll weicher werden
Hamburg/Karlsruhe -
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Unterhaltsrechte von allein erziehenden Müttern und Vätern gestärkt: In der Regel können sie auch übers dritte Lebensjahr ihrer Kinder hinaus Unterhalt vom Ex-Partner beanspruchen. Insgesamt werden mit dem Urteil nicht verheiratete Familien ein Stück mehr akzeptiert. Nicht mehr der standesamtliche Status ist entscheidend, sondern Bedürfnisse, die sich aus der Verantwortung für ein oder mehrere Kinder ergeben.
Dies folgt aus einer gestern in Karlsruhe veröffentlichten Entscheidung. Es ist das erste höchstrichterliche Urteil auf Basis des seit Januar 2008 geltenden neuen Unterhaltsrechts.
Die Klägerin und der Beklagte hatten sich 1995 kennengelernt und waren 1997 zusammengezogen, bevor ihr erstes gemeinsames Kind zur Welt kam. Ein weiteres gemeinsames Kind wurde ...> weiter
 
17.07.2008
Alleinerziehende müssen nicht zwingend Vollzeit arbeiten
Wann muss eine Mutter nach einer Trennung wieder Vollzeit arbeiten, wie lange muss der Mann Unterhalt zahlen? Der BGH hat jetzt in einem Grundsatzurteil entschieden, dass bei Alleinerziehenden im Zweifelsfall nur ein Teilzeitjob zumutbar ist - auch wenn die Kinder in Kita oder Schule ganztags betreut werden.
Karlsruhe - Alleinerziehenden kann nicht generell ab dem dritten Lebensjahr des Kindes eine ganztägige Berufstätigkeit zugemutet werden. Vielmehr können solche Mütter und Väter nach einer Trennung dann länger ...> weiter
 
15.07.2008
Wann müssen Mütter zurück in den Job?
Wie lange hat eine alleinerziehende Mutter Anspruch auf Unterhalt von ihrem Ex-Partner? Ab wann muss sie wieder arbeiten? Jetzt befasst sich der Bundesgerichtshof mit den Folgen des neuen Unterhaltsrechts. Experten rechnen mit einem Urteil, dass eher zugunsten der Männer ausfällt.
Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe wird sich an diesem Mittwoch erstmals mit den Folgen des neuen Unterhaltsrechts befassen, das seit Beginn des Jahres in Kraft ist. Dabei geht es um die Frage, wie lange eine alleinerziehende Mutter Anspruch auf Unterhalt von ihrem Ex-Partner hat. Das Grundsatzurteil wird mit Spannung erwartet, da die untergeordneten Familien- und Oberlandesgerichte ...> weiter
 
15.07.2008
Neue Grenzen für die Ex?
Nach der Trennung müssen Mütter oder Vater wieder für sich selbst sorgen. Wann genau, muss der Bundesgerichtshof in einem Grundsatzverfahren klären.
BGH muss Regeln nach der Trennung setzen
Die „nacheheliche Eigenverantwortung“ wollte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) stärken, als sie zum Januar 2008 die Reform des Unterhaltsrechts auf den Weg brachte. Klarer und verständlicher sollte die Neuregelung werden.
Doch ein halbes Jahr danach ist davon wenig zu spüren. Mütter, Väter, Anwälte wissen nicht mehr so recht, was eigentlich gilt. Anwältin Ingrid Groß aus Augsburg hat gelegentlich mit Rentnern zu tun, die ihre Zeit gekommen sehen: Die Ex-Frau solle jetzt endlich „Eigenverantwortung“ tragen – damit er seine monatlichen Überweisungen einstellen könne. Weitere Folge: „Die Bereitschaft der Beteiligten ...> weiter
 
10.07.2008
Konzert-Tournee startet am 10.07.2008 in Elmshorn
Am 10.07.2008 startet der Liedermacher und Komponist Michael Pfennig seine bundesweite Tournee beim KbbE in Elmshorn. Pfennig setzt sich seit Jahren dafür ein, betroffenen Kindern aus der Sackgasse zu helfen, betroffenen Vätern Mut zu machen und ihnen zu signalisieren, dass sie nicht die einzigen Betroffenen sind. Ebenso sollen die verantwortlichen Jugendämter und Gerichte angeregt werden, wie wichtig es ist, die Rechtslage und vor allem die Rechtsprechung der heutigen Lebenssituation deutscher Familien anzupassen. Hierfür nutzt er die Musik und publiziert selbst komponierte deutsche Lieder und regt damit zum Nachdenken an. Seine Tour 2008 führt u.a. über Karlsruhe, Regensburg und weitere deutsche Städte bis zum Abschluss, der nach dem Konzert in Salzburg dann in München statt findet. ...> weiter
 
03.07.2008
BGH-Beschluss I ZB 87/06
Der titulierte Anspruch auf Nennung des Vaters des nichtehelichen Kindes ist in der Regel auch vollstreckbar, weil durch die Vollstreckung der Eingriff in die Grundrechte der auskunftspflichtigen Kindesmutter nicht über das Maß hinaus vertieft wird, in dem ihre grundrechtlich geschützten Interessen bereits durch die (rechtskräftige) Verurteilung berührt sind. ...> weiter
     
02.07.2008
Warum bayerische Richter immer wieder denselben Gutachter bestellten
Die bayerische Justiz gerät wegen einer auffallend engen Geschäftsbeziehung seiner Gerichte zu einer Münchner Gutachterfirma in Bedrängnis. Zahlreiche Land- und Amtsgerichte beauftragen überwiegend die Gesellschaft für wissenschaftliche Gerichts- und Rechtspsychologie (GWG), um familienpsychologische Gutachten einzuholen. Das teilte die bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU) auf eine parlamentarische Anfrage mit. Das Schreiben liegt dieser Zeitung vor.
Schon seit Jahren steht die GWG in der Kritik. Mehrmals haben sich der Bayerische Landtag und das Justizministerium mit Beschwerden über die GWG auseinandersetzen müssen. Zumeist handelte es sich um strittige familiengerichtliche Verfahren, bei denen es vor allem um das Sorgerecht der Kinder ging. In dem Schreiben der Justizministerin heißt es, die Beschwerdeführer warfen den Gutachtern der GWG einseitiges ...> weiter
 
01.07.2008
TV-Tipps

Hier finden Sie Online-Videos und aktuelle Fernsehbeiträge, wie z.B.:
„Wer ist mein Vater? “; „Mein Enkel fehlt mir so Großeltern nach der Scheidung “; „Entsorgte Väter - Wenn Mütter mit Kindern Druck machen “
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27.06.2008
Mehr Rechte für Kinder: Das neue Verfahren in Familiensachen
Das gerichtliche Verfahren in Familiensachen wird grundlegend reformiert. Auf Vorschlag von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat der Deutsche Bundestag heute das Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) beschlossen. Der Bundesrat wird sich am 19. September 2008 abschließend mit der Reform befassen.
Das gerichtliche Verfahren in Familiensachen wird erstmals in einer einzigen Verfahrensordnung zusammengefasst und vollständig neu geregelt. „Ein familiengerichtliches Verfahren ist wie kein anderes Gerichtsverfahren von Gefühlen geprägt. Mit unserer Reform wollen wir die Möglichkeiten verbessern, familiäre Auseinandersetzungen vor Gericht so fair und schonend wie möglich auszutragen“, erklärte Zypries.
Gerade in Kindschaftssachen – etwa bei Streitigkeiten über das Sorge- oder Umgangsrecht – werden Konflikte nicht selten im gerichtlichen Verfahren geklärt. Kinder sind häufig die Opfer familiärer Konfliktsituationen. „Der vorliegende Gesetzesentwurf berücksichtigt in ...> weiter
 
22.06.2008
Die Rache der Frauen
Wenn sich Frauen nach einer Trennung rächen, tun sie dies sehr viel heimtückischer, aber auch unkontrollierter als Männer.
Es gibt Augenblicke, die teilen das Leben in ein Davor und ein Danach. „Es war am 31. Juli 2003, einem Freitag“, erinnert sich der 55-jährige Wolfgang Amm, „Ich saß gerade am Schreibtisch und verschaffte mir einen Überblick über meine finanzielle Lage.“ Als das Telefon klingelte, meldete sich die Frau, mit der Amm in Scheidung lebte. Sie mahnte Zahlungen an, wollte Geld haben für das einst gemeinsame Haus. Er könne ihr kein Geld geben, wehrte er ab, er habe keines mehr. „Und eines sag ich Dir“, vibrierte die Stimme der Ex in der Leitung. „Eines sag ich Dir. Die Nathalie ist nicht Dein Kind.“
Für den Bundespolizeibeamten, Vater von drei Kindern, „brach in dieser Sekunde die Welt zusammen“. Die jüngste Tochter, sein Liebling, sollte nicht von ihm sein? „Ich war traurig, entsetzt, enttäuscht“, sagt Amm. Diese Nachricht, dieses Geständnis so beiläufig per Telefon? „Niemals hätte ich mir vorstellen können,
Seit der Einführung des Elterngeldes vor anderthalb Jahren hat sich die Zahl der jungen Väter, die sich eine Auszeit für ihre Kinder nehmen, mehr als verfünffacht. Das geht aus den Daten des Statistischen Bundesamtes zum Elterngeld hervor.
Im letzten Jahr vor der Einführung des Elterngeldes hatte der Anteil der Väter in Elternzeit noch bei 3,5 Prozent gelegen. Inzwischen beantragt fast jeder fünfte Vater in Deutschland (18,5 Prozent) die Partnermonate beim Elterngeld. Die neuen Daten berücksichtigen nun erstmals seit dem Start am 1. Januar 2007 den vollen Zeitraum ...> weiter
 
22.06.2008
Mitgerissen in den Scheidungskampf
21.000 Kinder blieben nach den Tausenden Scheidungen 2007 auf der Strecke. Nur wenige haben das Glück, Mama und Papa weiter zu sehen.
Scheiden tut weh. Wie lange, lässt sich nur in wenigen Gesichtern der insgesamt 21.000 Kinder und Jugendlichen in Österreich, deren Eltern sich im vergangenen Jahr getrennt haben, ablesen. Die Seele der Kinder nach einem derart traumatischen Ereignis wird wohl auch für Psychologen unbekanntes Land bleiben. Zerklüftet vom Auf und Ab aus tiefen Wunden; Berge, die ein Kind am liebsten versetzen würde, damit Mama und Papa doch zusammenbleiben – und alles wieder so ist, wie es einmal war.
Auf die Statistik kann das Scheidungswaisen-Heer mit einem Anteil von knapp 12.800 Mädchen und Buben unter 14 Jahren nicht hoffen. Auch wenn 2007 ein Großteil der 20.516 Scheidungen als einvernehmlich ausgewiesen sind — der lange Streit zwischen den Eltern bis zur kurzen Unterschrift vor dem Richter hat bei vielen Eltern auch noch den Hormonhaushalt völlig aus den Fugen geraten lassen. Was die Kinder wohl empfinden, wenn der elterliche ...> weiter
 
20.06.2008
Richter ignorieren das neue Unterhaltsrecht
Die Gerichte ignorieren offensichtlich das neue Unterhaltsrecht. So muss ein geschiedener Mann weiterhin Unterhalt für seine Ex-Frau zahlen, wie das Oberlandesgericht Düsseldorf in einem jetzt veröffentlichten Urteil entschieden hat. Seit Jahresbeginn sieht das neue Unterhaltsrecht vor, dass Geschiedene sich um einen Job kümmern müssen, sobald das jüngste Kind drei Jahre alt ist. Mit zwei Schulkindern sei der ...> weiter
 
11.06.2008
Knapp 7000 Väter nutzen volle Zeit
Jeder zehnte erwerbstätige Vater, der Elterngeld bezieht, bleibt für ein ganzes Jahr zu Hause. Damit nutzten 6884 Männer die gesamte Elterngeld-Zeit. Das geht aus neuen Daten des Statistischen Bundesamts hervor.
Berlin - Seit Einführung des Elterngeldes vor fast eineinhalb Jahren nehmen immer mehr Männer eine Babypause. Jeder zehnte erwerbstätige Vater, der Elterngeld bezieht, bleibt für seinen Nachwuchs ein ganzes Jahr zu Hause. Das geht aus neuen Daten des Statistischen Bundesamts für das vergangene Jahr und das erste Quartal 2008 hervor. Damit nutzten 6884 Männer die gesamte Elterngeld-Zeit, teilte die Behörde am Mittwoch in Wiesbaden mit. Die Mehrheit der erwerbstätigen Väter mit Elterngeld (44 758) nimmt aber nur zwei Monate Auszeit. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) sieht in der wachsenden Zahl der Väter in Babypause ...> weiter
 
11.06.2008
Partnermonate beim Elterngeld übertreffen Erwartungen
Seit der Einführung des Elterngeldes vor anderthalb Jahren hat sich die Zahl der jungen Väter, die sich eine Auszeit für ihre Kinder nehmen, mehr als verfünffacht. Das geht aus den Daten des Statistischen Bundesamtes zum Elterngeld hervor.
Im letzten Jahr vor der Einführung des Elterngeldes hatte der Anteil der Väter in Elternzeit noch bei 3,5 Prozent gelegen. Inzwischen beantragt fast jeder fünfte Vater in Deutschland (18,5 Prozent) die Partnermonate beim Elterngeld. Die neuen Daten berücksichtigen nun erstmals seit dem Start am 1. Januar 2007 den vollen Zeitraum ...> weiter
     
10.06.2008
Diskussionsrunde mit Dr. Ole Schröder MdB in Elmshorn - Staatliche Sanktionen bei Störung/Boykott des Umgang
Das gerichtliche Verfahren in Familiensachen wird grundlegend reformiert. Auf Vorschlag von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat die Bundesregierung dem Deutschen Bundestag den Gesetzentwurf zur Reform des Verfahrens in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit vorgelegt.
Erstmals soll das gerichtliche Verfahren in Familiensachen in einer einzigen Verfahrensordnung zusammengefasst und inhaltlich vollständig neu geregelt werden.
Dringliche Kindschaftssachen, insbesondere Streitigkeiten über das Umgangsrecht sollen künftig vorrangig und beschleunigt bearbeitet werden. Die Verfahrensdauer in umgangsrechtlichen Verfahren (2005: im Schnitt 6,8 Monate) soll verkürzt werden.
Die Verfahren sollen zeitnah verhandelt werden. Das Gericht soll den Fall spätestens einen Monat nach Eingang des Antrags mit allen Beteiligten erörtern. Diese Gelegenheit wollen wir nutzen und mit Dr. Ole Schröder ausführlich Vorschläge diskutieren. ... > weiter
     
06.06.2008
EU: Keine Grenzen bei der Durchsetzung von Unterhalt
Die Justizministerinnen und -minister der Europäischen Union haben heute Leitlinien für eine europäische Verordnung zur besseren Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen in Europa beschlossen. Noch bis Ende 2008 sollen die Arbeiten an dieser Verordnung abgeschlossen werden.
„Die Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen wird für Kinder und andere Unterhaltsberechtigte deutlich einfacher. Künftig können sie ihre Unterhaltsschuldner auch hinter Staatsgrenzen aufspüren und zur Zahlung ihrer Unterhaltsschulden veranlassen“, erklärte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.
Bereits im vergangenen November wurden zwei weltweite Konventionen zur besseren Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen für Kinder verabschiedet. Danach werden Kinder bald ihre Unterhaltsschuldner weltweit leichter ausfindig machen und Unterhaltsurteile im Ausland leichter vollstrecken lassen können.
„In Europa sind wir noch ehrgeiziger. Die neue EG-Verordnung wird dafür sorgen, dass Urteile in der gesamten EU unmittelbar vollstreckt werden können. Das gilt nicht nur für Kinder, sondern auch für Ehegatten, Lebenspartner und andere, die auf ihren Unterhalt angewiesen sind. Das bisher erforderliche Zwischenverfahren entfällt. So kann beispielsweise eine deutsche Mutter in Zukunft einen französischen Gerichtsvollzieher direkt beauftragen, das deutsche
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04.06.2008
Nichtverheiratete Väter sollen die Sorge für ihr Kind mit übernehmen können
Berlin: (hib/BOB) Nichtverheirateten Vätern soll es nach dem Willen der Bündnisgrünen leichter als bisher gemacht werden, die Sorge für ihr Kind mit zu übernehmen. Dies sieht ein Antrag der Fraktion (16/9361) vor. Die Grünen erläutern, nach bisherigem Recht sei die Erklärung der Eltern, die gemeinsame Sorge für ihr Kind zu übernehmen, Bedingung. Weigere sich jedoch die Mutter, eine gemeinsame Sorgeerklärung abzugeben, habe der Vater des Kindes keine Möglichkeit, vor Gericht zu ziehen. Nach den Vorstellungen der Grünen soll ihm künftig diese Chance gegeben werden. Die elterliche Sorge solle immer dann möglich sein, wenn ein Vater Unterhalt für das Kind zahle und die Bereitschaft zur elterlichen Fürsorge zeige. Die Klage soll laut Fraktion erst ab dem ... > weiter
     
01.06.2008
TV-Tipps

Hier finden Sie Online-Videos und aktuelle Fernsehbeiträge, wie z.B.:
„Schluss mit Liebe - Noch acht Wochen bis zur Scheidung“; „Väter zwischen Herd und Hort Schluss mit Liebe - Noch acht Wochen bis zur Scheidung“; „Achtung Scheidung!“
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29.05.2008
Geschiedene Alleinerziehende müssen nicht voll arbeiten
Auch nach dem neuen Unterhaltsrecht ist es einem alleinerziehenden geschiedenen Elternteil mit zwei Grundschulkindern nicht zuzumuten, voll berufstätig zu sein. Dies entschied das Oberlandesgericht Düsseldorf. Eine Vollzeittätigkeit könne nicht regelmäßig erwartet werden, weil Zeit verbleiben müsse, zur Arbeitsstätte zu gelangen, die Einkäufe zu tätigen und die Kinder angemessen zu betreuen, heißt es in der ... > weiter
     
19.05.2008
Wie bringt man Kindern die Trennung bei?
Wenn Eltern sich trennen, leiden vor allem die Kinder. Heimlichkeiten und watteweiche Erklärungen verschlimmern die Lage nur – klare Worte sind besser, sagen Psychologen: Die Kinder sollten wissen, dass sie keine Schuld an der Trennung haben. Und dass sie selbst nicht geschieden werden.
Im Ernstfall lässt die Wortwahl keinen Zweifel zu: „Ich will die Scheidung.“ Der Ton einer Trennung ist immer derselbe: nüchtern, klar und hart. Es ist der Punkt einer Beziehung, an dem zumindest einer der Beteiligten kein Blatt mehr vor den Mund nimmt. Doch es gibt eine ... > weiter
 
15.05.2008
Vater durfte Tochter nicht sehen, klagte - und bekommt Entschädigung
15 Jahre lang hatte er keinen Kontakt zu seiner Tochter, weil die Mutter dies nicht wollte. Der Vater klagte durch mehrere Instanzen - und bekam vor dem Europäischen Gerichtshof nun Recht - und eine Entschädigungszahlung.
Straßburg - Jahrelang hatte der Deutsche vergeblich für ein Umgangsrecht mit seiner heute 19 Jahre alten Tochter gestritten.
Der Mann hatte Ende der achtziger Jahre eine Affäre mit einer verheirateten Frau, ... > weiter
 
11.05.2008
Jugendämter "Alle murksen vor sich hin"
Stirbt wieder mal ein Kind - verhungert, von den Eltern getötet -, dann fragen wir uns: was machen die eigentlich im Jugendamt? 600 Ämter gibt es, doch keines ist organisiert wie das nächste. Ob ein Kind in Not zuverlässig Hilfe bekommt - Glückssache. Und Familienbetreuung, eine der sensibelsten Aufgaben des Staates, ist komplett privatisiert.
Ohne die Farbtupfer würde man es gar nicht merken. Ausgerechnet die lustigen, bunten Muster verraten: Dies ist kein fröhlicher Ort.
Rathaus Bielefeld, vierter Stock, Flur F. Die Bürotüren führen zu ganz normalen deutschen Amtsstuben. Auf der Fensterbank steht der Kaktus. Daneben röchelt die Kaffeemaschine. Das hinterlässt die üblichen Spuren: pizzagroße, braune Flecken auf blassgrünem Teppichboden. Hier könnte das Bauamt sein oder das Liegenschaftsamt. Doch oben auf dem Aktenschrank liegen sie, die leuchtend bunten Arbeitsgeräte ... > weiter
 
08.05.2008
Erste Urteile zum neuen Unterhaltsrecht Der neue Deal
Frauen müssen verstärkt ihren eigenen Lebensunterhalt verdienen. Männer können darauf hoffen, nicht mehr wegen ihres Geldes geheiratet zu werden.
Die beiden waren immerhin neuneinhalb Jahre miteinander verheiratet, die Kosmetikerin und der gutverdienende Geschäftsführer eines Unternehmens in Cuxhaven. Kinder gab es nicht, doch als das Eheglück zerbrach, führte dies jetzt zu einem bemerkenswerten Urteil: Nur zweieinhalb Jahre bekommt die Frau noch Unterhalt von ihrem Mann gezahlt. Danach muss sie allein mit ihrem bescheidenen Verdienst als Kosmetikerin auskommen, urteilte das ... > weiter
 
07.05.2008
„Bankrott durch Scheidung“ Der Krieg beginnt erst
Wenn die Liebe endet, beginnt das Leiden. Gefeilscht wird um jeden Cent. Wer heiratet, sollte auch gleich an die Gosse denken.
Ralf Hamacher ist verzweifelt – sein Gehalt wird gepfändet
Es gibt einen schönen Kinomoment, er stammt aus „Harry und Sally“. Jess und Marie lieben sich, sind gerade zusammengezogen und zanken zärtlich über die Ästhetik eines recht rustikal anmutenden Wagenradtisches. Harry, frisch geschieden, rastet daraufhin aus. Bei ihrer Scheidung würden sie sich zerfleischen, und die Honorare der Anwälte würde sie ruinieren im Kampf darüber, wer den Sieg ... > weiter
     
01.05.2008
TV-Tipps
Hier finden Sie Online-Videos und aktuelle Fernsehbeiträge, wie z.B.:
„ Bankrott durch Scheidung!“; „Wenn die Männer Schürzen tragen... Väter zwischen Herd und Hort“; „ARD-exclusiv - Jagd auf Rabenväter“; „Kuckuckskinder - Wenn Väter zweifeln“ ... > weiter
     
30.04.2008
"Revolution" - mehr Väter bleiben zu Hause
Die Stimmung zwischen Ursula von der Leyen und Peer Steinbrück ist frostig. Die Familienministerin stößt mit ihren Ideen etwa für mehr Kindergeld für große Familien auf wenig Gegenliebe bei dem Finanzminister. Der SPD-Politiker forderte von seiner CDU-Kollegin Sparvorschläge zur Finanzierung neuer Ausgaben.
Von der Leyen hatte ein Expertengremium die 153 verschiedenen ehe- und familienbezogenen Leistungen und Maßnahmen in Deutschland untersuchen lassen. 2006 kosteten diese rund 189 Milliarden Euro. Davon entfielen 45 Milliarden auf Hilfen wie Kindergeld oder Kinderzuschlag. Die Experten empfahlen neben der stärkeren Staffelung des Kindergelds ab 2009 eine verbesserte Förderung familienbezogener ... > weiter
 
28.04.2008
Was Sie zum Elterngeld wissen müssen
Das Elterngeld gibt es für alle Kinder, die nach dem 1. Januar 2007 geboren wurden. Eltern erhalten monatlich 67 Prozent des ausgefallenen Nettoeinkommens – maximal 1800 Euro, mindestens 300 Euro. Maßgeblich für die Berechnung ist das durchschnittliche Nettoeinkommen in den letzten zwölf Monaten vor der Geburt. Das Elterngeld wird in der Regel zwölf Monate lang gezahlt. Dieser Zeitraum kann sich um zwei Monate erhöhen, wenn der Partner eine berufliche Auszeit nimmt oder seine Erwerbstätigkeit reduziert. Da gesetzlich versicherte Arbeitnehmer acht Wochen nach der Geburt des Kindes Mutterschaftsgeld erhalten und diese Leistung in voller Höhe aufs Elterngeld angerechnet wird, beträgt die Bezugsdauer des Elterngeldes letztlich nur ... > weiter
 
26.04.2008
Von der Leyen will Vätern den Rücken stärken
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen will Väter dazu bewegen, länger ihren Beruf auszusetzen. Das Elterngeld solle nur noch dann voll ausgezahlt werden, wenn die Väter länger als zwei Monate zu Hause bleiben, sagte die CDU-Politikerin dem Spiegel nach einem Vorabbericht vom Samstag. „In der nächsten Legislatur wird die Zeit reif sein, die Väterkomponente ... > weiter
 
23.04.2008
Die neuen Familien sind anders!
Vater, Mutter, Kind? Alternative Lebensmodelle, die sich bewährt haben - sogar zu Weihnachten
Die traditionelle Kleinfamilie ist einfach nichts für mich", sagt Angelika Beier. Stattdessen schwört die 47-jährige Kabarettistin auf ihre Wohngemeinschaft. Mit Freundin Ulla teilen sich die Alleinerziehende und ihr elfjähriger Sohn Max eine 160 Quadratmeter große Altbauwohnung im Zentrum Münchens. "Klappt prima. Wir wohnen nicht nur zusammen, wir leben auch miteinander." Gerade diese gegenseitige Unterstützung habe sie zu schätzen gelernt. "Ich muss abends oft arbeiten, dann passt Ulla auf Max auf." Dafür hat Angelika tagsüber mehr Zeit und längst für ihre Mitbewohnerin ein leckeres Essen vorbereitet, wenn die von der Arbeit kommt. "Auch für meinen Sohn ist diese Lebensform eine Bereichung. Ohne Ulla hätte er nie so gut Tischtennis und Schachspielen gelernt." Die Mutter fühlt sich entlastet. Und die kinderlose Freundin kümmert sich gern um den Jungen. "Durch das WG-Leben", da ist sich Angelika sicher, "bleibt man außerdem tolerant." Eine Fähigkeit, die auch für ihren Job wichtig ist. Das Klischee vom glücklichen Familienleben kann sie nicht gebrauchen, wenn sie mit Kollege Walter Zauner auf der Bühne die Beziehung zwischen Mann und Frau auf die Schippe nimmt. Ihr letzter Versuch, die Wohnung mit einem Mann zu teilen, ist gescheitert. Friedlich. Nach acht Monaten waren sich ... > weiter
     
21.04.2008
Schneller eingreifen zum Schutz des Kindes
Um Missbrauch zu verhindern, sollen Eltern frühzeitig in Trainingsprogramme geschickt werden können.
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) plant eine bessere Vorbeugung vor Vernachlässigung und Missbrauch von Kindern. Ein Gesetzentwurf sieht vor, Jugendgerichte bei Verdachtsfällen früher eingreifen zu lassen, um Fälle wie den qualvollen Hungertod der fünfjährigen Lea-Sophie zu verhindern.
"Das Problem ist, dass Familiengerichte heute erst angerufen werden, wenn nur noch der Entzug des Sorgerechts in Betracht kommt", erläuterte die Ministerin in der "Welt am Sonntag". Die Trennung von Eltern und Kind sei aber der schlechteste Weg. Es sollten Angebote zu frühzeitiger Hilfe geschaffen werden. Niedrigschwelligkeit lautet das Stichwort: Den Eltern sollen Auflagen gemacht werden, "notwendige öffentliche Hilfen zur Wiederherstellung ihrer Elternkompetenz in Anspruch zu nehmen", heißt es in dem Entwurf.
Das Gesetz soll am Donnerstag vom Bundestag verabschiedet werden. Anders als bisher müsste dann vor einer staatlichen Intervention nicht erst belegt werden, dass die Eltern bei der Erziehung versagt haben. "Dieser Nachweis ist in der Praxis sehr ... > weiter
 
18.04.2008
Geld zurück für "Kuckucksväter"
Betrogener Ehemann kommt leichter an sein Geld - wenn er den wirklichen Vater findet.
Jahrelang hatte er geglaubt, die drei Kinder seiner Ehefrau seien von ihm - bis vor fünf Jahren die Wahrheit ans Licht kam: Nicht er, sondern ein anderer hat die inzwischen 12, 14 und 15 Jahre alten Kinder gezeugt - vermutlich der heutige Lebensgefährte seiner inzwischen geschiedenen Frau. Nun kann der Mann aus Niedersachsen den Unterhalt, den er über Jahre hinweg für die "Kuckuckskinder" gezahlt hat, vom biologischen Vater zurückfordern: Der Bundesgerichtshof (BGH) gab seiner Klage statt und schloss zugleich eine kuriose Lücke im Gesetz.
Dass der Mann recht bekommen würde, hatte sich schon vorher abgezeichnet: "Die gegenwärtige Rechtslage ist für den Scheinvater mehr als unbefriedigend", sagte die BGH-Senatsvorsitzende Meo-Micaela Hahne. Die Ursache dafür liegt zehn Jahre zurück: Bei der Kindschaftsrechtsreform von 1998 hatte der ... > weiter
     
17.08.2008 BGH stärkt Rechte des Scheinvaters BGH zum Unterhaltsregress des Scheinvaters bei Kuckuckskindern
Ein Unterhaltsregress des Scheinvaters gegen den mutmaßlichen Erzeuger des Kindes ist möglich, auch wenn dieser die Vaterschaft nicht anerkannt und ein Verfahren zur Feststellung der Vaterschaft ablehnt. Die fehlende Rechtswirkung der Vaterschaft kann im Ausnahmefall durch eine Inzidentfeststellung ersetzt werden, wenn die Rechtsausübungssperre des § 1600d Abs. 4 BGB den Scheinvater faktisch der Willkür der Kindesmutter und des wahren Erzeugers ausliefern und ihn rechtos stellen würde.
Der u. a. für das Familienrecht zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte über die Unterhaltsklage eines Scheinvaters gegen den mutmaßlichen Erzeuger, dessen Vaterschaft bisher nicht festgestellt worden ist, zu entscheiden.
In einem vorausgegangenen Vaterschaftsanfechtungsverfahren hatte das Familiengericht 2003 rechtskräftig festgestellt, dass der Kläger nicht der Vater der drei Kinder ist, die die Kindesmutter während der 1989 mit ihm geschlossenen Ehe 1992, 1994 und 1995 geboren hatte. Die Ehe wurde 2004 geschieden.
Der Kläger ist überzeugt, dass der Beklagte, der inzwischen mit der Mutter und den drei Kindern zusammenlebt, diese Kinder gezeugt hat. Wegen des den Kindern jahrelang (aufgrund der rückwirkenden Vaterschaftsanfechtung ohne Rechtsgrund) geleisteten Unterhalts macht er den gemäß § 1607 Abs. 3 BGB auf ihn übergegangenen Unterhaltsanspruch der Kinder gegen deren biologischen Vater geltend (sog. Scheinvaterregress).
Der Beklagte hat die Vaterschaft ... > weiter
     
17.08.2008
BGH verweigert Trennungsunterhalt für lesbisch gewordene Ehefrau
Ehepartner, die aus einer Ehe ausbrechen, um mit einem neuen Lebensgefährten auf Dauer zusammenzuleben, haben laut Bundesgerichtshof keinen Anspruch auf Trennungsunterhalt. Die sexuelle Orientierung spielt dabei keine Rolle - obwohl das Gericht "verständliche Motive" einräumt.
KARLSRUHE - Eine Ehefrau kann den Anspruch auf so genannten Trennungsunterhalt verwirken, wenn sie ihren Mann wegen einer lesbischen Beziehung verlässt. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil entschieden. Im vorliegenden Fall aus dem Raum Schwedt in Brandenburg hat die Klägerin ihren Ehemann nach 26 Jahren Ehe für eine Freundin verlassen, mit der sie eine intime Beziehung hat. Aus der Ehe waren fünf Kinder hervorgegangen. Die jüngsten Kinder blieben nach dem Auszug der Mutter beim Vater.
Ein Ausschluss des Unterhaltsanspruchs setze ein offensichtlich schwerwiegendes Fehlverhalten voraus - also einen "Ausbruch aus der Ehe". Dies könne vorliegen, wenn der Unterhaltsberechtigte gegen den Willen des Ehepartners eine eheähnliche Gemeinschaft eingeht oder "ein nachhaltiges, auf längere Dauer angelegtes intimes Verhältnis zu ... > weiter
     
16.04.2008
BGH-Urteil 16.04.08: Fremdgehen beendet Unterhalt
Zur Verwirkung von Unterhaltsansprüchen nach Aufnahme einer gleichgeschlechtlichen Beziehung
Der unter anderem für das Familienrecht zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte sich mit der Frage zu befassen, ob eine Ehefrau den Anspruch auf Trennungsunterhalt verwirken kann, wenn sie eine gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaft aufnimmt.
Die Klägerin nimmt den Beklagten, ihren Ehemann, auf Zahlung von Trennungsunterhalt in Anspruch. Sie hatte diesen nach etwa 26jähriger Ehe, aus der fünf Kinder hervorgegangen sind, aufgrund ihrer sexuellen Umorientierung und gleichgeschlechtlichen Neigungen verlassen und war zu einer Freundin gezogen, zu der sie einige Zeit darauf auch eine intime ... > weiter
 
14.04.2008
Wenn der Streit weitergeht
Seit fünf Jahren sind Linda und Peter Martens (Namen von der Redaktion geändert) geschieden, jetzt streiten sie erneut vor Gericht. Anlass ist die Reform des Unterhaltsrechts, die jede Menge Zündstoff birgt, auch für längst geschiedene Ehen. Denn das neue Recht, das am 1. Januar dieses Jahres in Kraft getreten ist, gilt rückwirkend. Die 1200 Euro, die Frau Martens bisher jeden Monat bekam, will ihr Mann künftig nicht mehr zahlen.
Alles kommt auf den Tisch. Fälle wie dieser beschäftigen derzeit die Anwälte. „Der Beratungsbedarf ist gestiegen“, sagt Kerstin Niethammer-Jürgens vom Ausschuss Familienrecht der Bundesrechtsanwaltskammer. „Nach der Reform muss oft sehr aufwendig argumentiert werden, um einen geltenden Unterhaltsanspruch aufrechtzuerhalten“, erklärt die Rechtsanwältin aus Potsdam. Oft sind jetzt Details ausschlaggebend – vom ersten Kennenlernen des Paares bis zur gemeinsamen Lebensplanung. „Es kommt vor, dass ich mit meinen Mandanten Jahrzehnte ihrer Ehe Revue passieren lasse.“
Hat einer der Partner verzichtet? Auch Jutta Wagner, Berliner Rechtsanwältin und Notarin, fragt genau nach den Lebensumständen ihrer Mandanten. „Maßgeblich für einen Unterhaltsanspruch ist jetzt vor allem, ob ein Partner Verdienstchancen der Ehe wegen aufgegeben oder verloren hat.“ Klassisches Beispiel: Das Paar beschließt, dass die Frau mehrere Jahre aus ... > weiter
     
05.04.2008
Nele zwischen den Stühlen?
Ein Scheidungskind lebt in zwei Haushalten. Zwischen Mutter und Vater wechselt sie immer hin und her. Wie leben die Beteiligten damit? Was sagen Experten zum Wechselmodell?
Es ist Montagabend. Die neunjährige Nele (alle Namen geändert) packt ihre Schulsachen. Nicht nur für Dienstag, sondern auch für Mittwoch und Donnerstag. Sie wird die nächsten Tage nicht zuhause bei ihrer Mutter verbringen und auch nicht bei einer Freundin, sondern in ihrem zweiten Zuhause. Beim Vater.
„So hat es sich eingebürgert“, sagt ihre Mutter Nicole Sänger, „Nele ist Montag und Dienstag bei mir, Mittwoch und Donnerstag bei ihrem Vater, Freitag bis Sonntag bei mir, dann wieder bei ihrem Vater und ... > weiter
     
05.04.2008
Unterhalt - wer gewinnt, wer verliert?
Überwältigender Andrang beim zweiten Bürgerforum des Hamburgischen Anwaltvereins und des Abendblattes zum neuen Unterhaltsrecht, das seit Anfang des Jahres gilt: Mehr als 130 Besucher kamen am Donnerstagabend zum Hamburger Abendblatt, stellten ihre Fragen zu dem Brennpunktthema.
Frage:
Ich bin 64 Jahre alt, im Vorruhestand, meine Ex-Frau auch, und ich muss weiterhin Unterhalt zahlen, das ist so entschieden worden. Jetzt bin ich wieder verheiratet, welche Ansprüche hat meine jetzige Frau gegen mich? ... > weiter
     
04.04.2008
16.04 Uhr im Jugendamt: Natalie R. sticht zu
Streit um Besuchsrecht - Mutter stach auf Sachbearbeiterin ein und verschanzte sich mit älterer Tochter 90 Minuten lang im Büro.
Von Jan-Eric Lindner und Michael Arning
Die lebensgefährlich verletzte Sachbearbeiterin Birgit R. (55) wird zum Rettungswagen gebracht. Foto: Rauhe
Die zweifache Mutter, die gestern um 16 Uhr mit ihrer älteren Tochter zum Amtstermin erschienen war, trug zwei Messer und eine Pistole unter der Jacke. Natalie R. (39) war offenbar nicht ins Jugendamt Eimsbüttel gekommen, um über ihre Probleme zu reden. Im sechsten Stock des Gebäudes im Grindelhochhaus stach sie vor den Augen ihrer Tochter (18) auf die Sachbearbeiterin Birgit R. (55) ein. Immer wieder, mit einem Messer, dessen Klinge fast 30 Zentimeter lang ist. Die Beamtin erlitt lebensgefährliche Verletzungen, die Täterin verschanzte sich nach der blutigen Attacke mit ihrer Tochter im Besprechungszimmer, gab erst nach eineinhalb Stunden ... > weiter
 
01.04.2008
Eltern müssen keinen Kontakt mit unehelichem Kind halten
Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass Eltern grundsätzlich nicht zum Umgang mit einem nichtehelichen Kind gezwungen werden können. Dies diene in der Regel nicht dem Kindeswohl.
Karlsruhe - Die Karlsruher Richter haben entschieden, dass eine Umgangspflicht grundsätzlich nicht zwangsweise - also mit einem Zwangsgeld - durchgesetzt werden solle. Dies sei nur dann anders, wenn es in konkreten Einzelfällen hinreichende Anhaltspunkte gebe, dass ein erzwungener Umgang dem Kindeswohl dennoch dienen werde.
Der Vater eines unehelichen Kindes aus Brandenburg an der Havel hatte vor dem Ersten Senat Verfassungsbeschwerde eingereicht. Das Oberlandesgericht Brandenburg hatte dem Mann zuvor ein Zwangsgeld in Höhe von 25.000 Euro angedroht, wenn er ... > weiter
 
29.03.2008
Wer gewinnt beim neuen Unterhaltsrecht?
Vor allem die Rechte der Kinder werden gestärkt. Auch viele zahlende Väter werden entlastet. Das Gesetz gilt übrigens rückwirkend.
Tausende Mütter und Väter in Deutschland müssen jetzt umdenken, auch zahlreiche Hamburger Familien sind betroffen - ihre Unterhaltsregelungen werden nun zum Teil erneut aufgerollt werden. Der Grund: Das neue Unterhaltsrecht, das ab Januar gilt, sieht gravierende Änderungen vor, diese gelten auch für vor Jahren geschiedene Paare.
Vor allem Väter können jetzt darauf hoffen, künftig weniger Unterhalt zahlen zu müssen. Auf die Familiengerichte könnte ... > weiter
 
27.03.2008
Väter wollen engere Beziehungen zu ihren Kindern
Halle-Wittenberg - Junge Väter wollen laut einer Studie heutzutage zu ihren Kindern eine engere Beziehung haben als früher. Dieser Wunsch sei bei Männern aller sozialen Schichten zu finden, teilt die Universität Halle-Wittenberg unter Berufung auf eine Untersuchung mit.
Demnach möchten Väter zwischen 25 und 40 Jahren ihre Familie häufig nicht mehr nur ... > weiter
 
27.03.2008
Ratgeber für junge Eltern im Internet
Eine neue Broschüre für junge Eltern hat jetzt das Sozialministerium Baden-Württemberg aufgelegt.
Das Infoheft "Informationen für Mütter und Väter" enthält Informationen zu Mutterschutz, Elternzeit, Kinderbetreuung, steuerlichen Erleichterungen, Bewertung der Erziehungszeiten in der Rentenversicherung, aber auch Hinweise zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie und Wohnraumförderung.
Der Ratgeber kann im Internet unter www.sozialministerium-bw.de (Rubrik Publikationen, Familie und Kinder) als pdf-Datei heruntergeladen werden.
 
13.03.2008
Wann muss Mutter wieder arbeiten?
Eine Mutter hat wegen des neuen Unterhaltsrechts schon Verfassungsbeschwerde eingelegt. Der Deutsche Richterbund warnt vor einer Klagewelle. Erhält eine geschiedene Ehefrau keinen Unterhalt mehr?
So ist es nicht. Das neue Recht verteilt das Geld des Unterhaltspflichtigen - fast immer ist es der Mann - anders als bisher. Es regelt die Frage neu, wann nach einer Scheidung wieder gearbeitet werden muss. Außerdem muss nicht immer lebenslang Unterhalt gezahlt werden. Die Höhe der Zahlungen richtet sich nicht mehr ausschließlich nach dem bisherigen Lebensstandard der Ehe, sondern auch danach, was die unterhaltsberechtigte Frau verdient hätte, wenn sie durchgehend berufstätig geblieben wäre. Für die Frage, ob und wann ein Kinder betreuender Elternteil wieder arbeiten gehen muss, ist nun im Unterschied zu früher der Einzelfall und nicht mehr allein das ... > weiter
 
10.03.2008
Web-Streams - neue Kategorie
Im Bereich der TV-Tipps haben wir zusätzlich dieverse TV-Onlinestreams und Flash-Streams integriert. Dort kann sich jeder einige Beiträge zu den Themen Trennung, Scheidung, Umgang, etc. ansehen ... > weiter
 
10.03.2008
Konzert-Tournee startet in Elmshorn
Am 10.07.2008 startet der Liedermacher und Komponist Michael Pfennig seine bundesweite Tournee beim KbbE in Elmshorn. Pfennig setzt sich seit Jahren dafür ein betroffenen Kindern aus der Sackgasse zuhelfen, betroffenen Vätern Mut zumachen, und ihnen zu signalisieren, dass sie nicht die einzigen Betroffenen sind. Ebenso sollen die verantwortlichen Jugendämter und Gerichte angeregt werden, wie wichtig es ist, die Rechtslage und vor allem die Rechtsprechung der heutigen Lebenssituation deutscher Familien anzupassen. Hierfür nutzt er die Musik und prubiziert selbst komponierte deutsche Lieder und regt damit zum Nqachdenken an. Seine Tour 2008 führt u.a. über Essen, Regensburg und weitere deutsche Städte bis zum Abschluss, der nach über 10 Deutschlandkonzerten in Österreich statt findet. ...> weiter
     
05.03.2008
Entfremdung: Ich will mein Kind sehen!
Scheidung - das ist oft ein Rosenkrieg zwischen den Partnern. Und häufig wird dabei mit unfairen Mitteln gekämpft. Die stärkste Waffe: Die Kinder. Wer sie hat, kann sie gegen den Partner einsetzen. Das geht so weit, dass sie dem anderen Elternteil komplett entzogen und damit entfremdet werden.
Wer die Kinder nach der Scheidung bei sich behält, muss dem anderen in der Regel ein Umgangsrecht einräumen. In den meisten Fällen alle 14 Tage am Wochenende. Doch häufig gibt es nach der Trennung Probleme, wenn der andere Elternteil die Kinder zum Besuchswochenende abholen will. Die Kinder sind krank, haben was anderes vor, und irgendwann wollen sie einfach nicht mehr. Die Folge: Entfremdung.
Häufig steckt der betreuende Elternteil dahinter. Derjenige, bei dem die Kinder leben, möchte bewusst den Kontakt der Kinder mit dem anderen Elternteil einschränken. Die Gründe sind offensichtlich: Die längst noch nicht verarbeitete, schmerzhafte Trennung vom ... > weiter
     
05.03.2008
TV-Tipps
Hier finden Sie Online-Videos und aktuelle Fernsehbeiträge, wie z.B.:
„Scheidung tut weh! - Wenn ein Paar sich trennt“; „Papa oder Opa - Späte Väter im Glück “ ... > weiter
     
02.03.2008
„Für Kinder ist es nicht wichtig, ob die Eltern zusammenleben“
Der Schweizer Kinderarzt Professor DR. Remo H. Largo ist Spezialist für die geistige und körperliche Entwicklung von Kindern. Seine Theorie: Selbst eine Scheidung überstehen sie unbeschadet – wenn sie viel Zuwendung bekommen und Kontakt zu Mutter und Vater behalten.
BILD am SONNTAG: Sie sagen, dass Kinder auch schwere Krisen wie die Trennung der Eltern unbeschadet überstehen können. Aber ist die Scheidung der Eltern nicht immer ein großer Schock für
Professor Dr. Remo Largo:
Sicher geht dabei erst mal ein Stück heile Welt verloren. Viel wichtiger ist aber immer die Frage, was sich am Leben der Kinder dadurch konkret ändert. Sie haben Ängste, das eine Elternteil nicht mehr zu sehen, vielleicht umziehen zu müssen. Wer ihnen diese
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29.02.2008
Wir haben nicht mit einem solchen Ansturm der Väter gerechnet
Das neue Elterngeld kommt an: Viermal mehr Väter als zuvor beantragen Elternzeit. Familienministerin Ursula von der Leyen ist das nicht genug. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview hofft die CDU-Politikerin auf isländische Verhältnisse - und einen Babyboom.
SPIEGEL ONLINE: Das Elterngeld bei Vätern ist der Renner. Vor seiner Einführung wurde gerade mal jeder 30. Antrag auf Elternzeit von einem Vater gestellt. Im letzten Quartal 2007 war jeder achte Antragsteller ein Mann, so die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts. Haben Sie Ihr Ziel erreicht?
Von der Leyen: Für das erste Jahr haben wir das Ziel weit überschritten. Wir haben nicht mit einem solchen Ansturm der Väter gerechnet. Langfristig rechnen wir damit, dass etwa jeder dritte Antrag auf Elternzeit von einem Vater gestellt wird. Aber das braucht ein
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25.02.2008
Jedes vierte Scheidungs-Kind leidet unter Entfremdung von einem Elternteil
Jedes vierte Kind, dessen Eltern sich scheiden ließen oder das in einem Streit um das Sorgerecht verwickelt war, leidet unter der Entfremdung von einem Elternteil, dem so genannten Parental Alienation Syndrom (PAS). Dabei versucht der erziehungsberechtigte Elterteil bzw. der Elternteil, bei dem das Kind lebt, laufend das gemeinsame Kind bzw. die gemeinsamen Kinder gegen den anderen Elternteil aufzuhetzen ... > weiter
     
22.02.2008
Allein mit sterbendem Vater
DORTMUND Zwei verwahrloste Mädchen mussten in Dortmund mit ansehen, wie ihr verwitweter krebskranker Vater zu Hause starb. Obwohl das Jugendamt von der prekären Situation in der Familie wusste, waren die Kinder mit dem Mann allein.
Es sind exakt 613 Schritte vom Jugendhilfedienst im Dortmunder Stadtteil Mengede bis zum Haus, in dem die siebenjährige Julia und die neunjährige Sabine (Namen von der Redaktion geändert) neben ihrem toten Vater gelegen haben. Ein Fußweg von knapp vier Minuten, der den Mitarbeiterinnen der Jugendhilfe offenbar zu weit erschien.
Folgendes hätten sie gesehen: „Die Wohnung war in einem erbärmlichen Zustand“, sagt Torsten Patz. Der Vater zweier Kinder ist Schulpflegschaftsvorsitzender der Grundschule, die die beiden Schwestern besuchen. Seine Beobachtung: Essensreste, Flaschen und Müll türmten sich in der Erdgeschosswohnung des verfallenen Eckhauses in Dortmund-Mengede. „Die Betten der Kinder waren offenbar seit Monaten nicht ... > weiter
     
18.02.2008
Das ABC des neuen Unterhaltsrechts
Das neue Unterhaltsrecht birgt vor allem für geschiedene Ehefrauen Risiken: Sie müssen nach einer Trennung grundsätzlich selbst für sich sorgen - allerdings gibt es Ausnahmen. Ein Überblick über die neuen Regelungen.
Früher galt: Nach einer Scheidung musste der Partner Unterhalt zahlen, der während der Ehe für den Unterhalt oder den größten Teil davon gesorgt hat - oft viele Jahre lang. Ab sofort gilt: In der Regel haben nur Mütter oder Väter mit Kindern von unter drei Jahren Anspruch auf Unterhalt. Danach kann das Kind in den Kindergarten und Mutter und Vater wieder arbeiten. Kindern ist wie bisher meist bis zum Abschluss der Schulausbildung Unterhalt zu zahlen. Die Beträge fallen in den meisten Fällen
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12.02.2008
Neues Unterhaltsrecht - Gewinner und Verlierer
Ehepartner sind nach einer Trennung grundsätzlich selbst für ihren Unterhalt verantwortlich. So wollen es die neuen Gesetze. Doch keine Regel ohne Ausnahme. FINANZtest erklärt die Grundzüge des neuen Unterhaltsrechts und sagt, womit Sie rechnen müssen. ... > weiter
     
 
Live-Auftritt Lied: 100-Kilometer-Blues
Väter, die ihre Kinder nach einer Scheidung sehen dürfen, verlieren oft trotzdem jeglichen Kontakt zu ihnen. Ursache: Die Mutter zieht mit ihnen zu weit weg. Live-Auftritt von Michael Pfennig (2Min, 30Sek) ... > weiter
     
11.02.2008
Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Verfahrens in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FGG-Reformgesetz – FGG-RG)
Das Gesetz über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FGG) ist keine in sich geschlossene Verfahrensordnung, sondern ein lückenhaftes Rahmengesetz aus dem 19. Jahrhundert, das nur in einem geringen Umfang allgemeine Regeln enthält, in vielen Bereichen undifferenziert auf die Zivilprozessordnung (ZPO)verweist, durch eine Vielzahl unsystematischer Sonderregelungen und vor allem durch eine unübersichtliche Regelungstechnik auffällt.Signifikantes Beispiel dafür ist das familiengerichtliche Verfahrensrecht, das in großen Teilen dem FGG unterliegt und durch eine schwer verständliche Hin-und Rückverweisung zwischen ZPO und FGG nicht nur dem betroffenen Bürger kaum zugänglich ist, sondern auch dem professionellen Rechtsanwender Probleme bereitet.Diese wenig transparente Gesetzeslage hat ... > weiter (RegE FGG-Reformgesetz , 2840 kb)
     
04.02.2008 Väter und Töchter: Der erste Mann im Leben prägt auch ihren Erfolg im Beruf
Hamburg (ots) - Er ist der erste und darum prägende Mann im Leben einer Frau - nicht nur im privaten Bereich. Wie die Frauenzeitschrift FÜR SIE in ihrer aktuellen Ausgabe (4/2008; EVT: 5. Februar) berichtet, hängt der berufliche Erfolg einer Frau stark von der Vorbildfunktion des Vaters ab. "Mit ihm will sich die Tochter identifizieren, ihm will sie imponieren und vieles so machen, wie er es sich wünscht", erklärt der Berliner Psychoanalytiker Horst Petri die Hintergründe. Während die Mutter zumeist auch Konkurrentin ist, gestaltet sich die Beziehung zum Vater oft sachlicher und weniger emotional als die zur Mutter. An ihm können Töchter den Umgang mit der Männerwelt üben und Erfahrungen sammeln für ihr späteres auch berufliches Verhalten. Die Dramaturgin Nora Khuon, Tochter von Ulrich Khuon, Intendant des Thalia Theaters in Hamburg sagt: "Mein Vater hat mir gezeigt, dass Arbeit etwas sein kann, das ... > weiter
     
01.02.2008
TV-Tipps
Hier finden Sie Online-Videos und aktuelle Fernsehbeiträge, wie z.B.:
„Ehe mit Pause „; „Menschen hautnah - Im Namen des Kindes - Letzte Hoffnung im Scheidungskrieg“; „Hier ab vier - Erziehungsmittel Ohrfeige“; „Recht brisant - Schnelle Scheidung beim Schiedsgericht“ ... > weiter
 
29.01.2008
Väter zweiter Klasse
Nicht eheliche Kinder genießen in Deutschland dieselben Rechte wie die Sprösslinge von Ehepaaren. Unverheiratete Väter hingegen warten noch immer vergeblich auf ein wenig Gleichberechtigung.
Für Tausende Väter war es ein absoluter Tiefschlag. Doch die obersten Richter in Karlsruhe kannten kein Pardon. Die Frage, welcher Teil eines unverheirateten Paares im Streitfall die Kinder bekommt, beantworteten sie gemäß der Parole: „Mutti ist die Beste“.
Im geschliffenen Juristendeutsch liest sich das so: „Angesichts der Unterschiedlichkeit der ... > weiter
 
26.01.2008
Düsseldorfer Tabelle: Vergleich der Unterhaltsbeträge nach altem und neuem Recht
Tabellarische Übersicht, Quelle: Karin Damm, Hamburger Fachanwältin für Familienrecht; erschienen am 26. Januar 2008 ... > weiter
 
26.01.2008
Unterhalt: Weniger für Frauen, mehr für Kinder
Alles wird neu geregelt: Wenn es um den Unterhalt geht, bekommen die Kinder mehr Rechte, die Frauen weniger. Sie können sich nicht mehr darauf verlassen, ihren Lebensstandard ohne Arbeit zu halten. Ihnen wird mehr abverlangt. Auch Altfälle können neu aufgerollt werden.
Viel Arbeit für Anwälte und Gerichte. Mit dem seit Jahresbeginn geltenden neuen Unterhaltsrecht wird alles neu geregelt: der Ehegattenunterhalt nach der Scheidung, der Unterhalt nichtverheirateter Partner, die Kinder betreuen, und der Kindesunterhalt. Auch Altfälle können neu aufgerollt werden. Unterhaltspflichtige hoffen auf Einsparungen, besonders wenn es um ihre Ex-Gatten geht. Die Unterhaltsberechtigten - meist Frauen - fürchten ... > weiter
 
23.01.2008
Kurze Schonfrist für Ex-Gattin
Geschiedene Paare streiten oft um Unterhaltszahlungen. Gerichte müssen dann vielfach entscheiden, wer wie viel zahlen muss. Ein aktuelles Urteil begrenzt den Anspruch einer Frau, deren Anspruch auf Unterhalt auslaufen sollte.
Ein Paar trennte sich Anfang 2002 nach mehr als 18 Jahren Ehe, die Scheidung wurde wegen eines Rechtsstreits aber erst 2006 rechtskräftig. Danach ging der Konflikt weiter: Die Frau wehrte sich ... > weiter
     
18.01.2008
Von der eigenen Mutter verschleppt
Seit fast zwei Jahren sucht Peter Tinnemann nach seiner Tochter Luna. Das Mädchen wurde von seiner Mutter entführt, lebt heute vermutlich in Italien. Doch die dortigen Behörden mauern, europäische Instanzen fühlen sich nicht zuständig. Peter Tinnemann ist nervös. Wie gebannt starrt er auf die Fenster eines verwitterten Hauses in der Via Dei Salci im mittelitalienischen Frosinone. Eine Katze streicht durch den ungepflegten Garten, über der Terrasse thront das Rohbauskelett der unvollendeten zweiten Etage. Im Hintergrund dröhnen die Helikopter vom nahe gelegenen Militärflughafen. Noch vor drei Jahren wäre Tinnemann einfach ins Haus gegangen, hätte seine Frau umarmt und mit Töchterchen Luna getobt. Jetzt lauert er auf eine Bewegung hinter den zugezogenen Gardinen. Seine Hoffnungen werden - wie so oft - enttäuscht. Niemand öffnet die Tür, keiner von Lunas Verwandten wird ihm sagen, wo seine Tochter ist und ob es ihr gut geht. "Ich weiß ja noch nicht einmal, ob sie noch am Leben ... > weiter  
 
14.01.2008
Kein Cent mehr für die Ex
Eine Prozesswelle rollt auf die Familiengerichte zu. Das neue Unterhaltsrecht gilt auch für seit Jahren geschiedene Paare. Viele Männer wollen sich nun ihrer alten Verpflichtungen entledigen. Es war eine Traumhochzeit mit 130 Gästen in der Kirche, mit weißem Brautkleid und langem Schleier. Sie haben sich Liebe und Treue geschworen - "bis dass der Tod uns scheidet". Dass es einmal anders kommen würde, war für Kerstin Schuster* damals im April 1991 unvorstellbar. Für ihren Traummann, einen angehenden Mediziner, hatte die damals 24-jährige Münchnerin ihr Studium aufgegeben und einen Bankjob angenommen. Sie bekamen zwei Söhne, waren aktiv in der Kirche und ... > weiter
     
06.01.2008
TV-Tipps
Hier finden Sie Online-Videos und aktuelle Fernsehbeiträge, wie z.B.:
„Ehe mit Pause „; „Menschen hautnah - Im Namen des Kindes - Letzte Hoffnung im Scheidungskrieg“; „Hier ab vier - Erziehungsmittel Ohrfeige“; „Recht brisant - Schnelle Scheidung beim Schiedsgericht“ ... > weiter
 
04.01.2008
Erziehung und Familie: "Väter sind durch nichts zu ersetzen"
Wenn die Familienpolitik der Bundesregierung eines gebracht hat, dann möglicherweise ein erstes Umdenken in der Beurteilung der Rolle der Väter in der Erziehung. Denn: Eltergeld können nicht nur Frauen, sondern auch Männer beantragen, wenn sie sich um den Nachwuchs kümmern. Knapp 10 Prozent aller jungen Väter machen derzeit von dem Angebot Gebrauch. Der Ethiker Thomas Schirrmacher hat sich in einem jetzt erschienenen Buch mit der Rolle von Vätern in der Erziehung befasst - die weder Waschlappen noch ... > weiter
 
01.01.2008
Geschiedene: Kosten für Umgang mit Kindern leider doch nicht steuerlich absetzbar
Oftmals zieht nach der Trennung der sorgeberechtigte Elternteil mit dem gemeinsamen Kind weg an einen entfernten Ort. Will der andere Elternteil (meist der Vater) den Kontakt mit seinem Kind aufrechterhalten, muss er weite Wege und damit hohe Aufwendungen für Fahrten, Verpflegung und Übernachtung, ggf. auch für Flüge und Mietwagen in Kauf nehmen. Die Frage ist, ob diese Kosten zur Wahrnehmung des Umgangsrechts und zur Kontaktpflege mit dem Kind steuerlich ... > weiter
     
01.01.2008
Aktivitäten 2008
im Bereich der Veranstaltungen/Öffentlichkeitsarbeit haben wir einen Infostand in Hamburg auf der 9. Hamburger Aktivoli Freiwilligenbörse, wo wir unseren Verein und un sere Arbeit vorstellen. Unsere „Elter-Kind-Veranstaltungen“ organisieren wir natürlich auch in diesem Jahr wieder. Das Insel-Abenteuer, der Flugtag und andere Dinge haben in den letzten Jahren einen so guten Anklang gefunden, so dass auch dieses Jahr nicht darauf verzichtet werden muss. Weitere Informationen zu Veranstaltungen finden Sie in unserem Bereicht Termine.
 

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