Aktuelles
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„Kinder brauchen beide Eltern“ wünscht allen…

einen guten Rutsch ins neue Jahr 2010.

     
28.12.2009 So viel Unterhalt ist 2010 für das erste und zweite Kind fällig
vorläufiger geschätzter monatlicher Zahlbetrag 2010 mit Erhöhung zum Vorjahr in Euro.
Anspruch auf Hälfte des Kindergelds nicht eingerechnet. Annahme: Erhöhung um durchschnittlich 12,6 %. Basiszahlen: Anhang der Düsseldorfer Tabelle 2009 ... > weiter
     
26.12.2009 Mehr Unterhalt für Scheidungskinder

Geschiedene Familienväter müssen künftig noch tiefer in die Tasche greifen: Der Unterhalt für ihre Kinder soll ab 1. Januar um durchschnittlich 13 Prozent steigen.
Bald steht Trennungskindern ein höherer Unterhalt zu
Das Oberlandesgericht Düsseldorf wird nach FOCUS-Informationen eine entsprechende Tabelle veröffentlichen. Die Regelung ist den Angaben zufolge vorläufig, da im Sommer 2010 eine Grundsatzentscheidung des ... > weiter

     
16.12.2009 Bundesgerichtshof: Mindestbedarf für den Unterhaltsanspruch wegen Betreuung eines nichtehelich geborenen Kindes

Der u. a. für Familiensachen zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass einem Unterhaltsberechtigten wegen Betreuung eines nichtehelich geborenen Kindes jedenfalls ein Mindestbedarf in Höhe des Existenzminimums zusteht, der dem notwendigen Selbstbehalt eines nicht erwerbstätigen Unterhaltspflichtigen entspricht und gegenwärtig 770 € monatlich beträgt.
Die Parteien lebten von September 1995 bis März 2006 in nichtehelicher Lebensgemeinschaft zusammen. Im November 1995 wurde der erste Sohn der ... > weiter

     
09.12.2009 Wenn Väter keine Rechte haben Wenn Väter keine Rechte haben

Im Streit um das Sorgerecht für ihre Kinder hatten unverheiratete Väter bisher das Nachsehen. Sie waren allein dem Wohlwollen der Mütter ausgeliefert. Doch das soll sich nun ändern.
Acht Jahre hat Horst Zaunegger vor deutschen Gerichten um das Sorgerecht für seine 14-jährige Tochter gekämpft - zunächst ohne Erfolg. Dann zog der unverheiratete Vater vor den Europäischen Gerichtshof - und gewann. Die Richter in Straßburg entschieden: Das deutsche Sorgerecht verstößt gegen die Menschenrechte.
Väter empfinden Ohnmacht
Einen Anspruch auf Sorgerecht haben unverheiratete Väter in Deutschland bisher nicht. Und auch das gemeinsame Sorgerecht bekommen sie nur, wenn die Mutter des Kindes damit einverstanden ... > weiter

     
04.12.2009 Das Sorgerecht für Väter muss Regelfall werden

Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof kippt, vollkommen zu Recht, das furchtbare „Leiturteil“ des Bundesverfassungsgerichtes aus dem Jahre 2003 betreffs des väterlichen Sorgerechts. Jetzt sollte die Regierung konsequent sein und ein generelles Sorgerecht auch für ledige Väter beschließen.
Im Januar 2003 urteilten die Karlsruher Richter, möglicherweise etwas sehr selbstherrlich, dass nicht verheiratete Väter, die in Deutschland fast 50 Prozent aller Väter ausmachen, ein Sorgerecht nur mit Zustimmung der Mutter bekommen könnten.
Ein väterliches Sorgerecht sui generis zum Wohle des Kindes, erkannte das Bundesverfassungsgericht, gäbe es nicht. Zeitgeistige matriarchalische, feministische Grundeinstellungen des ... > weiter

     
03.12.2009 Deutschland darf ledige Väter nicht mehr diskriminieren

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Deutschland wegen der Diskriminierung lediger Väter gerügt und damit deren Sorgerecht gestärkt. Die Straßburger Richter gaben einem Kläger aus Nordrhein-Westfalen Recht, der seit acht Jahren um ein Sorgerecht für seine Tochter kämpft.

Straßburg -  Der Europäische Gerichtshof rügte das deutsche Kindschaftsrecht, das ledige Mütter gegenüber den Vätern bevorzugt, als diskriminierend. Geklagt hatte ein Vater aus dem Raum Köln, der seit acht Jahren vergeblich um ein Sorgerecht für seine heute 14 Jahre alte Tochter kämpft.
Dem Urteil zufolge verstößt die Regelung, wonach ledige Väter ein gemeinsames Sorgerecht nur mit Einwilligung der Mutter des Kindes erhalten können, gegen das Diskriminierungsverbot in der ... > weiter

     
03.12.2009 Richter schützen ledige Väter vor deutschem Recht

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Deutschland wegen der Diskriminierung lediger Väter gerügt und damit deren Sorgerecht gestärkt. Die Straßburger Richter gaben einem 45-jährigen Kläger aus Köln Recht, der seit acht Jahren vergeblich um ein Sorgerecht für seine Tochter kämpft.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Rechte unverheirateter Väter gestärkt. In einer Entscheidung gaben die Richter einem Vater aus Pulheim recht, der gegen die in Deutschland geltende Sorgerechtsregelung für unverheiratete Eltern geklagt und vor deutschen Gerichten keinen ... > weiter

     
03.12.2009 Verzichten oder das Kind zerreißen

Der Mann ist immer das Monster. Er hat sie geschwängert, verlassen. Er war gemein und gewalttätig. Jetzt hat er auch kein Recht, seine Kinder zu sehen - ein Schluss, den viele Mütter nach der Trennung ziehen. Um ihre Kinder zu schonen, können Väter am Ende nur verzichten.
Manchmal sieht es aus, als sei der größte Fehler der Väter, dass sie keine Mütter sind. Zum Beispiel, wenn man die Rechtslage in Deutschland anschaut. Welcher Kindergarten ihr Kind prägen soll, ob Regel-, Waldorf- oder Kreativschule, Homöopathie oder Mandeln raus – dabei haben Väter nur dann mitzureden, wenn die Mutter es billigt: Wenn sie den Vater entweder geheiratet hat oder mit ihm gemeinsam auf dem Amt das Sorgerecht einträgt.
«Sonst wird der Vater auf reines Alimentezahlen ... > weiter

     
02.12.2009 Dr. Kristina Köhler als Bundesfamilienministerin im Bundestag vereidigt

Die neue Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Köhler, hat im Bundestag ihren Amtseid abgelegt. Damit ist der Wechsel an der Spitze des Ministeriums offiziell vollzogen. Bereits am Montag hatte Dr. Kristina Köhler die laufenden Amtsgeschäfte übernommen.
"Ich freue mich auf mein neues Amt und sehe den Herausforderungen, die auf mich warten, mit großer Spannung entgegen", erklärt Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Köhler. "Deutschland ist in den vergangenen Jahren familienfreundlicher geworden. Wir dürfen jetzt aber nicht stehen bleiben. Damit junge Menschen ihren ... > weiter

     
24.11.2009 BGH-Urteil entlastet Wiederverheiratete

Ein geschiedener Ehemann kann seiner früheren Frau den Unterhalt kürzen, wenn er für seine neue Frau ebenfalls unterhaltspflichtig ist. Das geht aus einem gestern veröffentlichten Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) in Karlsruhe hervor. Für die geschiedene und für die neue Ehefrau müssten gleiche Maßstäbe beim Unterhalt gelten, hatte das Gericht am 18. November entschieden (Az.: XII ZR 65/09).
In dem zu entscheidenden Fall sollte ein geschiedener Chemieingenieur 607 Euro monatlich an seine ehemalige Frau bezahlen. Nach der zweiten Heirat wurde der Unterhalt für die Ex-Gattin wegen ... > weiter

     
23.11.2009 BGH bestätigt Rechte von Unterhaltspflichtigen

Ein geschiedener Mann muss nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs nicht mehr die Hälfte seines Einkommens an seine Ex-Frau zahlen, wenn er wieder heiratet. Alle Beteiligten müssen sich das Einkommen nun gleichmäßig aufteilen.
Karlsruhe - Ein geschiedener Mann kann die Herabsetzung des Unterhalts für seine Ex-Gattin verlangen, wenn er erneut heiratet und auch für die neue Ehefrau unterhaltspflichtig ist. Dies entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in einem am Montag veröffentlichten Urteil.
Geschiedene Ehefrauen werden damit deutlich schlechter gestellt als zuvor. Bis 2007 wurde das Einkommen des Unterhaltspflichtigen zum Stichtag der Ehescheidung zwischen ihm ... > weiter

     
13.11.2009

Amtsgericht arbeitet nach dem "Cochemer Modell"
Sorgerecht: Hilfe zur Einigung im Sinne der Kinder

Scheiden tut weh - vor allem Kindern. Wenn aus Liebe Abneigung oder gar Hass geworden ist, beginnt häufig genug ein blutiger Rosenkrieg um das Sorge- und Umgangsrecht - mit dem eigenen Nachwuchs als Zankapfel und Opfern des (Gerichts-)Verfahrens. Im Amtsgerichtsbezirk Norderstedt soll künftig, im Sinne der Kinder, das "Cochemer Modell" praktiziert werden: Im Zusammenspiel zwischen Familiengericht, Anwälten, Jugendamt und Beratungsstellen werden die Eltern aufgefordert und befähigt, zur Kommunikation zurückzufinden und gemeinsame Lösungen zu ... > weiter
     
09.11.2009 Unterhalt auch fürs Zweitstudium?

Meine Tochter hat nach der Schule Philosophie studiert, dann ist sie zu Wirtschaftswissenschaften gewechselt. Jetzt will sie schon wieder alles hinwerfen und Erzieherin werden. Inzwischen ist sie 26. Muss ich das alles finanzieren, oder kann ich den Unterhalt einstellen?
Unterhalt wird geschuldet für eine den Begabungen des Kindes entsprechende Berufsausbildung. Diese kann in verschiedenen Abschnitten erfolgen, zum Beispiel Fachschule, Abitur, Lehre, Studium. Sie sollten möglichst aufeinander aufbauen oder sich ergänzen. Ein Ausbildungswechsel muss akzeptiert und finanzier ... > weiter

     
05.11.2009

Kindliche Gehirne entwickeln sich ohne anwesende Väter aggressiver

Die Forschergruppe um Prof. Anna Katharina Braun, Magdeburg, untersuchte an einer Rattenart die biologischen  Auswirkungen auf Kindergehirne, wenn dieses ohne väterlichen Einfluss in der Erziehung auskommen muss.
Ohne Vater entwickelt sich das kindliche Gehirn anders
Wenn es um die menschliche seelische wie auch körperliche Gesundheit geht, sind wissenschaftliche Forschungen und Studien an Tieren meist sehr hilfreich. Die Forschergruppe um Prof. Anna Katharina Braun, Magdeburg, die Untersuchungen an der Strauchrattenart "Degus" vorgenommen hatte, deren „Nervenvernetzungen“ am ehesten dem menschlichen Hirn ähneln, fand durch wissenschaftliche Beweise bestätigt, was auch die ... > weiter

     
28.10.2009 Hier kämpft ein Vater ums Sorgerecht

Unter einer S-Bahnbrücke in Mitte liegt das Schicksal eines Familienvaters, gehüllt in einen Schlafsack.
Luisenstraße um 12 Uhr mittags, es ist 9 Grad kalt. „Ich liege hier schon seit Tagen“, sagt der Mann den B.Z.-Reportern in gebrochenem Deutsch. „Meine Tochter wurde mir weggenommen, sie wohnt in einer Pflegefamilie.“
Seinen Namen will er nicht nennen. Er habe kein Geld, keiner wolle ihm helfen. Dann fährt ein Notarztwagen vor. Doch der Mann winkt ab: „Ich bin nicht krank“, ruft er. „Ich will meine Tochter nur endlich wieder sehen. Erst dann ... > weiter

     
26.10.2009 "Als Rechtsanwalt versagt"

Bochum. „Das ist mir sehr unangenehm, das einräumen zu müssen. Mir tun die Dinge sehr leid. Ich habe als Rechtsanwalt versagt.” Mit schamvollen Sätzen wie diesen hat am Montag ein angeklagter Rechtsanwalt (42) am Landgericht ein Geständnis abgelegt.
Die beiden hatten in Bochum eine gemeinsame Kanzlei betrieben. Laut Anklage sollen sie von 2005 bis 2008 in unterschiedlicher Beteiligung in rund 15 Fällen Mandantengelder veruntreut (bis zu mehrere tausend Euro), fremde Akten einbehalten, Sozialabgaben für Personal nicht weitergeleitet und auch die Miete für ihre ... > weiter

     
22.10.2009 Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe weiter stark gefragt

Im Jahr 2008 hat für mehr als eine halbe Million Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland eine erzieherische Hilfe begonnen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben damit rund 3% der jungen Menschen unter 21 Jahren eine erzieherische Hilfe durch das Jugendamt oder in einer Erziehungsberatungsstelle neu in Anspruch genommen. Eine Eingliederungshilfe bei (drohender) seelischer Behinderung haben 16 000 junge Menschen begonnen.
Unter den erzieherischen Hilfen wurde im Jahr 2008 am häufigsten Erziehungsberatung mit 307 000 begonnenen Hilfen in Anspruch genommen. Dies entspricht gut zwei Dritteln aller begonnenen erzieherischen Hilfen. Familienorientierte Hilfen, darunter die Sozialpädagogische Familienhilfe, haben in 51 000 Familien begonnen. Mit diesen Hilfen wurden 99 000 Kinder und Jugendliche und damit durchschnittlich zwei Kinder pro Familie erreicht.
An dritter Stelle folgen die stationären Hilfen mit 47 000 im Jahr ... > weiter

     
16.10.2009

Gleichberechtigung: Neue Regierung will Männer emanzipieren

Frauenförderung ist längst etabliert, doch Studien zeigen: Schon in der Schule sind Jungen benachteiligt, viele junge Männer könnten zu Verlierern im Karriererennen werden. FDP und Union drängen jetzt auf eine "eigenständige Jungen- und Männerpolitik" - und wagen damit einen Richtungswechsel.
Hamburg/Berlin - Männer sind Sieger. Sie verhandeln härter, steigen schneller auf und verdienen mehr. So widmet sich die Bundespolitik auch fast ausschließlich den Frauen: Frauen im Aufsichtsrat, Abschaffung des Ehegattensplittings, Elterngeld, Kitaplätze - all das soll die Arbeits- und Familienwelt fairer machen.
Die Benachteiligung von Männern spielte bislang dagegen kaum eine Rolle. Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) ließ 2008 erklären, die Schwierigkeiten für ... > weiter

     
13.10.2009 Vermeiden Sie das Gezerre bei der Trennung

Lieber gut geschieden als schlecht verheiratet: Oft ist das Liebesglück, das ewig währen sollte, schon nach wenigen Jahren vorbei. Dann wird gestritten: um Geld, Haus und Kleinkram. Sind Kinder im Spiel, geht das Gezerre erst richtig los. Einfacher wird die Scheidung, wenn von Anfang an ein Ehevertrag abgeschlossen wird.
Am Anfang war die Liebe, und sie sollte ewig währen. Das zumindest versprechen sich Eheleute normalerweise auf dem Standesamt oder vor dem Traualtar. In guten wie in schlechten Zeiten – doch schon nach wenigen Jahren sind die Zeiten dann häufig zu schlecht. Die Anzahl der Scheidungen hat in den vergangenen Jahren enorm zugenommen. In den Großstädten endet jede zweite Ehe vor dem Scheidungsrichter, und selbst in ländlichen Gebieten ist die Scheidungsrate inzwischen fast genauso hoch. Wenn der Himmel voller Geigen hängt, rechnet kaum einer der beiden Partner damit, dass die Ehe schief ... > weiter

     
13.10.2009 Die Ersatzmutter

Dagmar Welinski bestimmt als Vormund über das Leben von 65 Kindern. Manche hat sie nie gesehen
Liebe gehört nicht zu ihren Aufgaben. Verantwortung dagegen schon. Dagmar Welinski hat Mutterpflichten, und zwar neben ihrem eigenen kleinen Sohn noch für 65 andere Kinder. Sie sorgt dafür, dass sie gut untergebracht sind und erzogen werden, sie klagt Unterhalt für sie ein, beschließt, ob ein Arztbesuch oder eine Operation nötig ist und vertritt sie auch vor Gericht. Dagmar Welinskis Kinder befinden sich im Heim oder in einer Pflegefamilie. Zu ihr kommen sie nur in Form von Akten. Es sind Kinder, deren Eltern gestorben sind, die Polizei und Jugendamt aus ihren Familien zu ihrem eigenen Schutz herausgenommen haben, Kinder von minderjährigen, entscheidungsunfähigen oder ... > weiter

     
12.10.2009

Den Rosenkrieg vermeiden - Neue Regeln im Scheidungsverfahren

Bisher waren Familienangelegenheiten in verschiedenen Gesetzen geregelt. Forderungen mussten an unterschiedlichen Gerichten eingeklagt werden. Das Kind war oft Nebensache, Streitschlichtung Sache des jeweiligen Richters. Seit dem 1. September 2009 gelten neue gesetzliche Regelungen: Damit sollen familiäre Auseinandersetzungen vor nur einem Gericht verhandelt werden. Die Verfahren werden schneller und günstiger. Kinder haben bei Trennungs- und Scheidungsstreitigkeiten mehr Rechte.
Bei einer Scheidung geht es häufig um zwei Punkte: ums Geld und um die Kinder. Das kostet Zeit und Nerven. "Bisher wurden die ... > weiter

     
09.10.2009 Wenn aus Liebe Hass wird: Eltern bleiben trotzdem Eltern

Amtsgericht Auerbach beschreitet neuen Weg beim Umgang mit Sorgerechtsstreitigkeiten - Ziel: Wohl der Kinder durchsetzen
Auerbach. "Kinder haben beide Elternteile lieb. Deshalb ist es wichtig, dass die Eltern die Verantwortung über das Sorgerecht nicht auf das Gericht abschieben", sagt Inge Bahlmann. Die Direktorin des Amtsgerichtes Auerbach und Richterin Ute Zschiesche sind dort für Familienrecht zuständig.
Um das Wohl der Kinder bei Scheidungen besser durchzusetzen, hatten die Richterinnen alle an Familienverfahren Beteiligte zu einem Runden Tisch eingeladen: Anwälte, Richter, das Jugendamt des Vogtlandkreises und freie Träger. Von rund 400 Familienverfahren ging es 2008 bei über 80 um die Entscheidung, wer nach der Trennung das Sorgerecht erhält oder wie der Umgang geregelt wird. "Ziel des Treffens war es, alle Beteiligten zum Umsetzen des Cochemer Modells anzuregen", so Bahlmann. Das stellt nach ihren Worten eine Beratung zerstrittener Eltern mit dem Ziel ... > weiter

     
06.10.2009 Umgangsrecht für Großeltern - auch gegen Willen des sorgeberechtigten Vaters

Wenn es dem Kindeswohl dient, haben Großeltern ein eigenständiges Umgangsrecht mit ihrem Enkel. Auch der Vater kann den Kontakt nicht verbieten, selbst wenn er das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht hat und die Ex-Schwiegereltern nicht (mehr) mag.
Das Gesetz sieht mittlerweile nicht nur für den getrennt lebenden Elternteil ein Umgangsrecht vor, sondern in Abstufungen auch für andere Bezugspersonen. Bei der Entscheidung über solche Kontakte steht das Wohl des Kindes im Vordergrund.
KG: angemessener regelmäßiger Umgang mit Opa + Oma
Auch wenn der sorgeberechtigte Vater den Umgang seines Sohnes mit den Großeltern ablehnt, steht diesen ein angemessener regelmäßiger Umgang mit ihrem ... > weiter

     
29.09.2009

Baby in Gefahr - Wenn das Amt die Kinder entzieht

Im Januar 2009 wird die vier Monate alte Jacqueline auf die Intensivstation eines Berliner Krankhauses eingeliefert. Die Diagnose der Ärzte: Schädelbrüche und Blutungen im Gehirn. Für die Ärzte ein Alarmsignal: Hier könnte Kindesmisshandlung die Ursache sein. Nachdem die Familie wenig zur Aufklärung beitragen kann, schaltet die Klinik schließlich das Jugendamt und die ... > weiter
     
28.09.2009 Neue Unterschriftenaktion: Steuerliche Gleichstellung von barunterhalt-leistenden Elternteilen

Im Folgejahr der Trennung wird bei verheirateten Eltern die Steuerklasse geändert. Dadurch verringert sich beim überwiegenden Teil dieser Eltern das Nettoeinkommen erheblich.
Von diesem geringeren Einkommen muss u.a. der Barunterhalt an die Kinder und ggf. den/die Ex-Partner/in, sowie die Umgangskosten, eventuelle Zahlungsverpflichtungen und der eigene Lebensunterhalt bestritten werden.
Alleine die Umgangskosten können einen überdimensionalen Anteil ausmachen, wenn das Kind / die Kinder nach der Trennung viele Kilometer weit weg wohnen. Mehrere hundert Kilometer die zur Ausübung des Umgangs gefahren werden, sind keine Seltenheit und es muss auch immer eine entsprechend große Wohnsituation gewährleistet und finanziell gesichert werden. Das kann auch dazu führen, dass viele Elternteile in der Schuldenspirale immer weiter nach unten geraten!
Für viele Väter und Mütter und Kinder bedeutet dies: Leben, weit unter der Armutsgrenze!
Die Leittragenden sind aber nicht nur die Eltern, sondern auch die Kinder, die dann evtl. den anderen Elterteil noch weniger sehen, da man die vielen Fahren und sonstigen Kosten nicht ... > weiter

     
17.09.2009 Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland

Der erste "Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland - Eine Standortbestimmung" liefert bis auf Kreisebene einen umfassenden und anschaulichen Überblick über die Unterschiede zwischen den Bundesländern bei der Umsetzung wichtiger gleichstellungspolitischer Ziele und der Schaffung gleichstellungsförderlicher Rahmenbedingungen.
Erstmals werden alle vorliegenden Statistiken zu einem ländereinheitlichem Indikatorensystem zusammengeführt und damit der Stand der Gleichstellung vergleichbar in Karten und Tabellen abgebildet.
Broschüre PDF (7,2 MB) ... > zum Download

     

15.09.2009

Pappa-Ya

Die neue PAPPA-YA mit einem Artikel über „Kinder brauchen beide Eltern e.V.“

Auszug aus dem Inhalt:

  • Zur Lebenswirklichkeit nichtehelicher Kinder
  • Trennungskinder in der Schule - Informationsrecht - Auskunftspflicht
  • Beschleunigungsmaxime in Umgangssachen
  • Cochem setzt sich durch - Richter Jürgen Rudolph im Interview
  • Bundestagswahl 2009 - 9 Fragen an die Politik
  • Film - Lieber Vater: PAS auf israelisch
  • ... > weiter
     
13.02.2009 Streit um den Unterhalt

Experten beantworteten am Telefon und im Chat Fragen rund um das Thema
Halle/MZ. Mario K., Dessau-Roßlau: Ich habe zugestimmt, dass meine 19-jährige Tochter von einer anderen Familie adoptiert wird. Sie wollte das vorrangig, damit sie mir im Bedarfsfall keinen Unterhalt zahlen muss. Ist das so?
Antwort: Bei Adoption eines volljährigen Kindes wird das Verwandtschaftsverhältnis des angenommenen Kindes zu seinen bisherigen Verwandten nicht berührt - beispielsweise zu Geschwistern, Onkel, Tanten. Dies gilt auch im Verhältnis zu den bisherigen Eltern. Das Verwandtschaftsverhältnis erlischt nicht, so dass im Bedarfsfall eine Unterhaltspflicht der adoptierten volljährigen Tochter gegenüber ihrem ehemaligen Vater bestehen würde. Anders ist es bei Adoption eines minderjährigen Kindes: Hier ... > weiter

     
02.09.2009 Arbeitsgruppe "Familiengerichtliche Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls"

Vernachlässigte und misshandelte Kinder brauchen die Hilfe des Staates. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden hat Bundesjustizministerin Brigitte Zypries im Jahr 2006 eine Expertengruppe "Familiengerichtliche Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls" eingesetzt. In ihrem Abschlussbericht haben die Experten einige Vorschläge unterbreitet, um die familiengerichtliche Praxis zu verbessern und Kinder besser zu schützen.
Im November 2006 hatte die Arbeitsgruppe erste Vorschläge unterbreitet, die in das Mitte 2008 in Kraft getretene Gesetz zur Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls eingeflossen sind. Nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes rief ... > weiter

     
02.09.2009 Zypries: Kinderschutz weiter verbessern - Arbeitsgruppenbericht im Kabinett vorgestellt

Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat heute im Bundeskabinett den Abschlussbericht der von ihr eingerichteten Arbeitsgruppe "Familiengerichtliche Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls - § 1666 BGB" vorgestellt. Der Bericht enthält Empfehlungen für eine weitere Verbesserung des Kinderschutzes, etwa durch Qualitätssicherung bei Vormundschaft und Pflegschaft oder durch Intensivierung der Zusammenarbeit von Jugendämtern und ... > weiter

     
02.09.2009 13.09.2009 im N3 - Das Leben! - Meine Frau schlägt mich: Häusliche Gewalt gegen Männer

"Erzählen Sie mal als Mann, dass Ihre Frau Sie verprügelt ..." Man glaubt es kaum, aber häusliche Gewalt von Frauen gegen ihre Männer kommt kaum seltener vor als umgekehrt. Das belegen mehrere Untersuchungen - vor allem internationale.
Doch die Öffentlichkeit nimmt diese Tatsache nicht wahr. Wie kommt das? Männer rufen in der Regel nicht die Polizei. Und wenn, erstatten sie selten Anzeige oder ziehen diese bald wieder zurück - vorausgesetzt die Polizei ... > weiter

     
01.09.2009 Mehr Schutz für Scheidungskinder

Von heute an gilt in Deutschland ein neues Scheidungsrecht. So soll es bei Ehescheidungen künftig gerechter zugehen. Vor allem aber bekommen Kinder mehr Rechte und Schutz, damit sie bei dem meist besonders stark von Gefühlen geprägten Streit ihrer Eltern möglichst wenig Schaden nehmen.
Die wichtigsten Änderungen des Familienrechts im Überblick:
Ein Gesetz und ein Gericht : Mit dem "Gesetz über das Verfahren in Familiensachen" werden die Regeln für gerichtliche Familienstreitigkeiten erstmals zusammengefasst. Die Rechtslage soll übersichtlicher und die Verfahren beschleunigt werden. Hierfür wird eine neue Instanz eingerichtet: Das sogenannte Große Familiengericht ersetzt das ... > weiter

     
31.08.2009 Reformen im Familienrecht

Nach der Unterhaltsrechtsreform im letzten Jahr stehen ab morgen weitere Änderungen im Familienrecht an. Denn zum 1. September 2009 treten die Reformen zum Versorgungsausgleich, zum Zugewinnausgleich und zum Verfahrensrecht in Kraft.
Zugewinnausgleich
Durch den Zugewinnausgleich soll der während der Ehe erwirtschaftete Vermögenszuwachs der Ehegatten gleichmäßig zwischen ihnen aufgeteilt werden. Dies bleibt im Grundsatz auch weiterhin so. Allerdings ergeben sich ab morgen einige ... > weiter

     
28.08.2009 Zypries: Bausteine für ein modernes Familienrecht

Am 1. September 2009 treten wichtige Änderungen im Familienrecht in Kraft.
"Unsere Reformen beim Versorgungsausgleich und beim Zugewinnausgleich sorgen für eine gerechte Vermögensverteilung bei der Scheidung. Außerdem bekommen wir ein modernes Verfahrensrecht für alle Familiensachen und für die Materien der freiwilligen Gerichtsbarkeit - also etwa für Betreuungs-, Unterbringungs- und Nachlasssachen. Damit kommen - nach der bereits Anfang 2008 in Kraft getretenen Unterhaltsrechtsreform - weitere große Bausteine für ein zeitgemäßes, verlässliches und praktisch ... > weiter

     
26.08.2009 BILD erklärt das neue Scheidungsrecht - Es gilt ab nächster Woche

Ab dem 1. September gilt in Deutschland ein neues Scheidungsrecht. BILD erklärt die wichtigsten Änderungen und auf was Sie künftig achten müssen.
Was ändert sich beim Zugewinnausgleich?
Ehepaare ohne Ehevertrag leben automatisch in einer Zugewinngemeinschaft. Bei einer Scheidung wird das während der Ehe erworbene Vermögen ermittelt und aufgeteilt. Nach bisheriger Rechtslage werden Schulden, die ein Partner vor der Eheschließung gemacht hat, beim Zugewinnausgleich nicht berücksichtigt. Nach neuem Recht werden Altschulden mitgerechnet. Folge: Der Ehepartner, der keine Schulden hatte und in der Ehe dazu beigetragen hat, den Schuldenberg ... > weiter

     
26.08.2009 Tagesmütter müssen sich künftig versichern

Für vom Jugendamt vermittelte Tagesmütter gibt es ab kommendem Jahr umfangreiche Änderungen. So müssen sie erstmals ihre Einnahmen aus der Kinderbetreuung versteuern. Dies hat weitreichende Folgen.
Tagesmütter und -väter könnten zukünftig weniger Geld in der Tasche haben. Tagesmütter und -väter müssen sich zum 1. Januar auf grundlegende Änderungen einstellen, wenn sie einen Teil ihrer Einkünfte vom Jugendamt erhalten. Darauf weist der Bundesverband für Kindertagespflege in Krefeld hin. Nach einem Beschluss der Finanzbehörden müssen sie ihre Einnahmen ab 2008 erstmals versteuern. Daraus folge in der Regel auch die Pflicht ... > weiter

     
23.08.2009 Sorgerecht: Kampf gegen die Gutachter-Macht

Ein Vater verlor aufgrund einer umstrittenen psychologischen Expertise das Sorgerecht für seinen Sohn. Gegen den Gutachter ermittelt nun die Staatsanwaltschaft.
Österreich/LINZ. Er sei „konflikthaft“, „verleugnend“ und leide an „narzisstischer Überidentifikation“ mit seinem Sohn. Gegen diese Diagnose hat sich ein Facharzt aus Oberösterreich erfolgreich zur Wehr gesetzt. Sie war der Grund dafür, dass ihm bei Gericht zunächst das Sorgerecht für seinen heute sechsjährigen Sohn entzogen wurde. Nun wird das Verfahren neu aufgerollt.
Dass gegen den Gutachter nun nach Strafanzeigen im vergangenen September Kripo und Staatsanwaltschaft ermitteln, ist für den oberösterreichischen Arzt nicht mehr als ein Etappensieg. 22 Monate dauerte bisher die Auseinandersetzung um seinen Sohn, für sein Recht als Vater und gegen eine psychologische Expertise, die ihm nur ... > weiter

     

20.08.2009

Neues Scheidungsrecht ab 2009 - Besserer Schutz vor Trickserei beim Geld
Die Bundesregierung hat eine Änderung des Scheidungsrechts auf den Weg gebracht. Der am Mittwoch beschlossene Gesetzentwurf soll die finanziellen Folgen einer Trennung künftig erheblich abmildern.
Mit den Änderungen sollen Scheidungswillige künftig unter anderem besser vor Vermögensmanipulationen ihrer Ex-Partner geschützt werden. Dafür wird der Stichtag für die Berechnung möglicher Ausgleichszahlungen der Geschiedenen, mit denen der während der Ehe erwirtschaftete Vermögensgewinn geteilt wird, auf das Datum des Scheidungsantrags vorverlegt. Die Zeitspanne für ein mögliches Beiseiteschaffen von Vermögenswerten soll damit verkürzt werden.
Zudem soll die Tilgung von Schulden eines Partners während der Ehe künftig als Vermögenszuwachs für den Verschuldeten angerechnet werden. Je nach Einzelfall fallen damit mögliche Ansprüche gegenüber dem unverschuldeten Ex-Partner auf Zahlungen im Rahmen des Zugewinnausgleichs ... > weiter
     

19.08.2009

Neues Scheidungsrecht: Geld sparen - Rosenkrieg vermeiden
Ab 1. September 2009 tritt ein Gesetz in Kraft, das das gerichtliche Verfahren in Familiensachen grundlegend reformiert und in einer einzigen Verfahrensordnung zusammenfasst. Unter anderem ist darin geregelt, dass Streitigkeiten über das Umgangsrecht mit Kindern vorrangig und beschleunigt behandelt werden. Dabei geht es vor allem darum, dass das Verfahren zeitnah - spätestens einen Monat nach Eingang des Antrags – verhandelt werden soll. Außerdem sollen die Beteiligungs- und Mitwirkungsrechte der betroffenen Kinder gestärkt werden. Zudem treten Änderungen hinsichtlich des Ausgleichs des während der Ehe erzielten Zugewinns in Kraft. ... > weiter
     

19.08.2009

Ab September: Neuer Versorgungsausgleich nach Scheidung
NEU-ISENBURG (bü). Der neue Versorgungsausgleich soll ab September für eine gerechtere Aufteilung der Rentenanwartschaften nach Scheidungen sorgen.
Nach neuem Recht werden die in der Ehe/Lebenspartnerschaft aufgebauten Versorgungsrechte gesondert im jeweiligen Versorgungssystem zwischen den Partnern geteilt (von Ausnahmen abgesehen). Dadurch ergibt sich per "interner Teilung" auf einem separaten Konto ein eigener Anspruch gegen den Versorgungsträger des Ex-Partners.
Anrechte konnten sich bisher und können sich auch künftig aus diesen Versorgungssystemen ergeben: der gesetzlichen Rentenversicherung, der Beamtenversorgung, der berufsständischen Versorgung sowie einer betrieblichen oder privaten Altersversorgung.
Ein Beispiel: Hat eine Ehefrau während der Ehe eine gesetzliche Rente in Höhe von 200 Euro pro Monat erwirtschaftet, dann erhält der Ehemann daraus einen eigenen ... > weiter
     
17.08.2009 Scheidung vor dem 1. September spart Geld

Wer sich von seinem Ehepartner trennen will, kommt unter Umständen vor dem 1. September günstiger davon. Denn danach gelten neue Bestimmungen, die die Kräfteverhältnisse auf den Kopf stellen. WELT ONLINE zeigt, wie Sie Ihren Nutzen daraus ziehen.
Am 1. September tritt das neue Scheidungsrecht in Kraft. Mit diesem wird der Zugewinn und Versorgungsausgleich neu geregelt. "Bislang kommt es oft zu grob falschen Teilungsergebnissen, vor allem zu Lasten der Frauen", sagt Bundesjustizministerin Zypries (SPD). Damit soll nun Schluss sein. Im Einzelfall geht es um viel Geld - je nachdem ob die Scheidungsantrag noch im ... > weiter

     
17.08.2009 Scheidung: Am 1. September beginnt eine neue Zeitrechnung
Am 1. September tritt das neue Scheidungsrecht in Kraft. Mit diesem wird der Zugewinn und Versorgungsausgleich neu geregelt. "Bislang kommt es oft zu grob falschen Teilungsergebnissen, vor allem zu Lasten der Frauen", sagt Bundesjustizministerin Zypries (SPD). Damit soll nun Schluss sein. Im Einzelfall geht es um viel Geld - je nachdem ob die Scheidungsantrag noch im August oder erst im September beim Familiengericht eingeht. Doch wie sehen die Neuregelungen aus? Wer gewinnt, wer verliert? Von dem neuen Recht profitiert in der Regel der Partner, der von dem anderen einen Ausgleich bekommt. Dieser sollte sich ... > weiter
     

03.08.2009

Väter haben bei der Erziehung eine Schlüsselrolle
In einem Punkt kennen Familiengerichte kaum Zweifel: Streiten sich die Eltern ums Kind, ist es fast immer die Mutter, die das Verfahren gewinnt. Dass Väter in der Erziehung entbehrlich sind, ist jedoch ein Mythos: Forscher können erstmals zeigen, dass Väter eine wichtigere Rolle spielen als Mütter.
In der öffentlichen Meinung gelten Frauen als wichtiger für die Erziehung von Kindern als Männer - Forschung nach stimmt das aber nicht.
Männer als Väter sind Frauen als Müttern bei Weitem nicht gewachsen – juristisch nicht, erst recht nicht in der öffentlichen Meinung. Daran gibt es jetzt ernste, wissenschaftlich begründete Zweifel. Dass Männer bei der Zeugung entbehrlich sind, ist unbestritten. Dass sie zugleich auch als Väter verzichtbar sind in der Erziehung von Jungen wie Mädchen, ist jedoch ein Irrtum – wie biochemische Untersuchungen bei Mäusen und Menschen belegen.
Das männliche Geschlecht, das zeigen die Versuche von Forschern aus Kanada, spielt bei der Aufzucht des Nachwuchses eine Schlüsselrolle. Soweit ist diese Erkenntnis nicht ganz neu. Es gibt viele Erhebungen, die belegen, dass der Spruch „Vaterlos glücklich“ auf keinen Fall stimmen ... > weiter
     

24.07.2009

Kindesentziehung: Kinderkommission fordert bessere Zusammenarbeit der Ministerien und Alarmsystem

Jedes Jahr werden in Deutschland rund 1.000 Kinder dauerhaft vermisst. In vielen Fällen handelt es sich dabei um internationale Entführungen, bei denen ein Elternteil das Kind gegen den Willen des anderen ins Ausland bringt. Die Kinderkommission wird immer wieder von betroffenen Eltern um Hilfe gebeten und hat sich deswegen in einer vergangenen Sitzung mit diesem Thema beschäftigt. Verschwindet ein Kind spurlos, ist schnelle und konzentrierte Hilfe entscheidend. Jede Stelle, an die sich betroffene Eltern wenden können, sollte kompetente Kontaktpersonen ausweisen, die schnell die notwendigen Maßnahmen ergreifen. Die Kinderkommission fordert deswegen ein umfassendes Informations- und Fortbildungsangebot der zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Polizei, Jugendamt und Botschaften. Insgesamt muss die Vernetzung und Kooperation aller ... > weiter

     

17.07.2009

2008: 12 250 Sorgerechtsentzüge
WIESBADEN – Weil eine Gefährdung des Kindeswohls anders nicht abzuwenden war, haben die Gerichte in Deutschland im Jahr 2008 in 12 250 Fällen den vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge angeordnet. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Rechtsgrundlage für diese Maßnahme ist § 1666 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). In 9 100 Fällen übertrugen die Gerichte das Sorgerecht ganz oder teilweise auf die Jugendämter, in den übrigen Fällen einer Einzelperson oder einem Verein. Bei einem teilweisen Entzug der elterlichen Sorge wird zum Beispiel das Aufenthaltsbestimmungsrecht oder die Vermögenssorge ... > weiter
     

14.07.2009

"Familienmonitor" - Väter spüren die Krise stärker als Mütter
In typischen Männerberufen wirkt sich die Krise stärker aus als bei klassischen weiblichen Tätigkeiten, wie die Studie "Familienmonitor" zeigt. Ministerin von der Leyen verweist deshalb auf die Vorteile von Familien mit zwei Verdienern. Gerade für berufstätige Eltern will sie die Rahmenbedingungen verbessern.
Wie geht es Deutschlands Familien? Die Studie zum "Familienmonitor" des zuständigen Bundesministeriums zeigt: Der Zusammenhalt ist groß. Allerdings... Der Wandel in der Familie liegt vor allem im veränderten Bild des Vaters. Diese Entwicklung sieht Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen ... > weiter
     

08.07.2009

2008 mehr Scheidungen als die Jahre zuvor
Immer mehr Ehen werden in Deutschland geschieden. Durchschnittlich waren Paare 14,1 Jahre verheiratet, bevor ein Scheidungsantrag gestellt wurde, der im Übrigen meist von der Frau ausgeht. Die Zahl der Ehescheidungen in Deutschland ist im vergangenen Jahr wieder leicht angestiegen. Im Jahr 2008 wurden 191.900 Ehen geschieden und damit drei Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Von 1000 bestehenden Ehen wurden damit im vergangenen Jahr elf geschieden. Die Zahl der Ehescheidungen war von 1992 bis 2003 mit Ausnahme des Jahres 1999 ... > weiter
     

08.07.2009

Verstoßener Vater kämpft um sein Glück
Wir sehen das Foto eines Vaters mit seiner Tochter. Die Kleine mit den Zöpfen lächelt glücklich, drückt sich liebevoll an ihren Papa. Es ist der bekannte Regisseur Douglas Wolfsperger (51).
In seinem neuen Kinofilm „Der entsorgte Vater“ geht es um das Leiden von Vätern, die ihre Kinder nicht mehr sehen dürfen. Einer davon ist Wolfsperger selbst. Kontaktverbot, weil die Mutter es so will! In dem Dokumentarstreifen zeigt er für zwei Sekunden das acht Jahre alte Foto mit seiner Tochter Anna*: „Es zeigt meine emotionale Nähe zu ihr“, erklärt der Filmemacher. Doch das Lächeln ist schon lange ausgelöscht. Laut Einstweiliger Verfügung, die seine ... > weiter
     

01.07.2009

NEU: Onlinstreams
KbbE mit neuer Seite. Ab sofort können Sie diverse Reportagen und Filme online über das Internet ansehen. Sogenannte Onlinestreams habe wir in unserer neu gestalteten Seite zusammengefasst ... > weiter
     
30.06.2009 Berücksichtigung des Kindeswohls: Übertragung der elterlichen Sorge auf ein Elternteil

Es stellt einen Verstoß gegen das im Grundgesetz verankerte Elternrecht dar, wenn die - eigentlich gemeinsame - elterliche Sorge aufgelöst und auf nur einen Elternteil übertragen wird, wenn dabei das Wohl des Kindes nicht genügend berücksichtigt wird.
Dies ist etwa dann der Fall, wenn die Entscheidung zur Übertragung des Sorgerechts auf einen Elternteil darauf basiert, dass etwaiges Konfliktpotential aus der Beziehung der Eltern herausgenommen und die vorhandene Dominanz eines Elternteils dadurch ausgeglichen werden soll. Das Kindeswohl sollte dagegen eher Grundlage einer solchen Entscheidung sein, denn das Kindeswohl allein ist Maßstab für die ... > weiter

     

27.06.2009

SMS lässt Lügengebäude einer Frau einstürzen - 21-jährige bezichtigte ihren Freund der Vergewaltigung
Um sich das alleinige Sorgerecht für ihren Sohn zu sichern, bezichtigte eine junge Frau wider besseres Wissen ihren Lebensgefährten, sie vergewaltigt zu haben, woraufhin der verhaftet wurde. Eine Kurznachricht auf seinem Handy ließ das Lügengebäude der Frau einstürzen und brachte sie selbst vor Gericht. Wegen Verdachts der falschen Verdächtigung wurde nun gegen sie verhandelt.
Die Angeklagte, eine 21-jährige Auszubildende, hatte im Juni 2008 bei der Polizei Anzeige gegen ihren Lebensgefährten erstattet. Er sei in ihre Wohnung eingedrungen, habe sie auf dem Sofa festgehalten und zum Geschlechtsverkehr gezwungen. Auf diese Anschuldigung hin suchte die Polizei den Mann an seinem Arbeitsplatz auf und nahm ihn fest. Er stritt die Vorwürfe ab, sollte aber in Untersuchungshaft genommen werden. In letzter Sekunde — der Haftbefehl war schon unterschrieben — eröffnete der Verdächtigte ein wichtiges Detail: Am Tag der angeblichen Vergewaltigung hatte er eine SMS von seiner Freundin ... > weiter
     

26.06.2009

Jugendamt - Was läuft falsch beim Kinderschutz?
Die Zahl der Kinder, die ihren Familien weggenommen werden, steigt. Steht das für besseren Kinderschutz? Ein Praktiker sagt: Nein, es steht für staatlich tolerierte Vernachlässigung der Jugendhilfe
In Deutschland bringen die Ämter immer mehr Kinder und Jugendliche zeitweise in Heimen unter, weil die Eltern mit der Erziehung überfordert sind. Die Zahl der so in Obhut genommenen Minderjährigen stieg 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 14,4 Prozent auf 32.300 an, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Verglichen mit dem Jahr 2005 beträgt die Zunahme sogar 26 Prozent. Auch die Sorgerrechtsentzüge steigen weiter ... > weiter
     

26.06.2009

Inobhutnahme von Kindern - Von der Leyen mahnt Jugendämter zu Vorsicht
32.300 mal – so häufig griffen die Jugendämter im vergangenen Jahr in Familien ein, um Kinder zu schützen. Die Zahl ist alarmierend, denn sie bedeutet im Vergleich zum Jahr 2005 einen Anstieg um 26 Prozent. Familienministerin von der Leyen übt harte Kritik – am Vorgehen der Jugendämter, nicht an den Familien.
Familienministerin von der Leyen ruft die Jugendämter zu genauer Fehleranalyse auf Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat angesichts der gestiegenen Zahl von Inobhutnahmen, die Jugendämter dazu aufgefordert, Kinder nur nach genauer ... > weiter
     

25.06.2009

Verwahrloste Kinder - Warum die Jugendämter so hart durchgreifen
Warum nehmen Jugendämter immer häufiger Kinder in ihre Obhut? Die Familienministerin warnt die Behörden vor Leichtfertigkeit. Doch die Mitarbeiter stehen oft vor dem Dilemma, dass sie nie zu spät, aber auch nicht zu früh handeln dürfen. Zudem stehen sie bei der dauerhaften Betreuung von Kindern vor großen Problemen.
Als im Oktober 2006 die Leiche eines zweijährigen Kindes in der Kühltruhe seines drogensüchtigen Vaters in Bremen gefunden wurde, stand das Land unter Schock. Seither steht der Name Kevin nicht nur für das Versagen sozialer Schutzmechanismen, sondern auch für das Versagen staatlicher Stellen. Denn Kevin starb gewissermaßen unter staatlicher ... > weiter
     

15.06.2009

Geschiedene Ehen und Zahl der betroffenen Kinder in Deutschland
Die Zahl der sogenanten Scheidungskinder ist wieder angestiegen. Zuletzt war die Zahl von über 170.000 minderj. Kindern in 2003 auf unter 145.000 in 2007 gefallen. Durschnittlich sind jährlich 150.000 minderjährige Kinder von der Scheidung der Eltern betroffen. In 2008 waren es 150.187 Kinder. Die Zahl der Lebendgeborenen Kinder ist weiter rückläufig. Die Zahl der außerehelichen Geburten steigt dagegen weiter an. ... > weiter
     

11.06.2009

Kindesentzug
Vor Jahren kursierte das Diktum einer Ulla Schmidt: „Familie ist, wenn alle aus einem gemeinsamen Kühlschrank essen.“ Damals, 1998, sorgte diese profane Definition von Familie noch für hitzige Diskussionen. Heute kann fast jeder aus seinem privaten Umfeld von einem Vielerlei an Mutter-Vater-Kind-Variationen berichten: Hier die Alleinerziehende, dort die Lesben mit Anhang oder das sogenannte Patchwork aus Mann und Frau mit x Kindern aus drei, vier Ehen.
Daß es dabei passabel zugehen kann – keine Frage. Eine Trennung trotz Kind gilt nicht mehr als Makel. „Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“ – die flotte Volksweisheit hat sich im familiären Bereich durchgesetzt.  Weithin gilt, daß Kinder unter einer sauberen ...> weiter
     

04.06.2009

Kinderschutzbund - Begleiteter Besuch bei den Eltern
"Ich will nicht mehr zum Papa gehen, weil danach immer einer weint!" Solche Sätze hören Dagmar Spring und Elke Redelberger-Qotaibah vom Kinderschutzbund Offenbach häufig, wenn sie mit Kindern aus dem begleiteten Umgang sprechen. Sie begleiten Kinder bei Kontakten mit dem Elternteil, das sie schon lange nicht gesehen haben, weil Mutter und Vater getrennt leben. Aktuell helfen sie sieben Familien mit Kindern im Alter von einem bis elf Jahren, wieder einen normalen Umgang miteinander zu lernen."Da geht es um große Ängste, Gewalt, Suchtverhalten der Eltern, Entführungsgefahr, psychische ...> weiter
     

04.06.2009

UN-Kinderrechtskonvention - Steinmeier – Kinderrechte im Grundgesetz verankern
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der UN-Kinderrechtskonvention hat sich der Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) für eine Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz ausgesprochen. Unterdessen zogen die UNICEF und Amnesty International eine gemischte Bilanz der vergangenen 20 Jahre.
SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier will Kinderrechte im Grundgesetz verankern. „Ich gehöre zu denen, die sagen, dass Kinderrechte ins Grundgesetz gehören. Irgendwann werden wir dafür eine ...> weiter
     

23.05.2009

Vater saß zwei Jahre lang unschuldig in Haft
Späte Genugtuung: Nach zwei Jahren hinter Gittern ist ein 55-Jähriger jetzt vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs an seiner Tochter freigesprochen worden. Das Mädchen habe die Anschuldigungen erfunden, hieß es. Jetzt wird der Vater entschädigt - mit elf Euro pro abgesessenem Hafttag.
Waldshut-Tiengen - Das Landgericht Waldshut-Tiengen sprach den Mann in einem Wiederaufnahmeverfahren frei, nachdem die heute 21-jährige Tochter ihre frühere Aussage zurückgezogen hatte. Sie habe den sexuellen Missbrauch nur erfunden, sagte ein Gerichtssprecher am Dienstag. Der Familienvater war wegen des Vorfalls, den es gar nicht gab, 2003 zu drei Jahren Haft verurteilt worden, von denen er zwei verbüßte ...> weiter
     

19.05.2009

Fall Kevin: Beamte sollen doch noch vor Gericht
Bremer Junge wurde zu Tode gequält und im Kühlschrank versteckt. Fallmanager erhielten Informationen über Misshandlungen.
Bremen. Richter Helmut Kellermann wählte plastische Worte: Es habe einige Situationen gegeben, in denen der Zug in die Katastrophe hätte aufgehalten werden können, sagte er, als er vor einem Jahr das Urteil gegen Bernd K. sprach - den Mann, der in Bremen sein Stiefkind Kevin zu Tode gequält und die Leiche in den Kühlschrank gelegt hatte. Adressiert waren die Worte an die damals zuständigen Mitarbeiter des Jugendamtes, die den Wehrlosen in der Obhut des Täters beließen, obwohl sie oft Nachrichten über Misshandlungen bekamen.
Knapp drei Jahre nach dem Tod des Zweijährigen, scheint es, als würde der Fall ein zweites Mal juristisch aufgearbeitet werden. Das Landgericht Bremen prüft, ob gegen die zuständigen Jugendamtmitarbeiter Hauptverfahren eröffnet werden. Dabei schien es bereits, als ...> weiter
     

17.05.2009

Achtung, kletternder Vater!
Väter sind auf dem Vormarsch. Vielleicht noch nicht ganz so perfekt ausgerüstet wie ihre weiblichen Pendants, möglicherweise nicht ideal bekleidet und mitunter auch ein bisschen tollpatschig bei der Einhaltung der örtlichen Verhaltensregeln.
Dennoch bilden sie in Berlin vielerorts schon die Mehrheit auf einem Terrain, über das jahrzehntelang Frauen wachten und bestimmten: den Spielplatz.
Beispielsweise in Prenzlauer Berg. Da ist der Helmholtzplatz schon fest in Männerhand. Ein Vater im Rockabilly-Look - Jeansanzug, Elvis-Tolle, Ohrringen und ...> weiter
     

16.05.2009

Ab 1. September gelten neue Scheidungs-Regeln
Jede dritte Ehe wird früher oder später geschieden. Bei einer Scheidung wird das Vermögen der Ehegatten "aufgeteilt". Doch bisher konnte dabei getrickst werden.
Die Mehrzahl der Ehepartner lebt im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Der Grundgedanke des Zugewinnausgleichs bei Scheidung liegt darin, den während der Ehe erzielten Vermögenszuwachs zu gleichen Teilen auf beide Ehegatten zu verteilen. Doch hier gab es Schwachstellen, die der Bundestag jetzt per Gesetz geändert hat.Die Berliner Rechtsanwältin für Familienrecht, Sabine Willutzki, erklärt diese Änderungen. Bisher: Schulden, die Ehegatten mit in die Ehe gebracht haben, wurden bei ...> weiter
     

12.05.2009

Hilfe bei Trennung: Neuer Vorstand
Der Elmshorner Verein "Kinder brauchen beide Eltern" hat einen neuen Vorstand. Den Vorsitz übernimmt Gründungsmitglied ...> weiter
     

12.05.2009

Achtjährige nachts allein auf dem Weg zum Vater
Lübeck - Ein aufmerksamer Busfahrer hat in Lübeck den nächtlichen Ausflug einer Achtjährigen beendet. Das Mädchen war am späten Sonntagabend heimlich von zu Hause ausgerissen, um den von der Familie getrennt und am anderen Ende der Stadt lebenden Vater zu besuchen, berichtete ein ... > weiter
     

12.05.2009

Kinder kosten - aber wie viel genau?
Laut Umfrage sagen 42 Prozent der Deutschen: "Ein Kind gibt meinem Leben erst den wahren Sinn." Klar, ein Kinderlachen ist mit Gold nicht zu bezahlen. Dennoch wissen alle Eltern, dass der Nachwuchs ganz schön viel Geld kostet. Die Fachzeitschrift "Guter Rat" (Mai 2009) hat mithilfe von Daten des Bundesamts für Statistik errechnet: Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr zahlen Eltern im Bundesdurchschnitt 121752 Euro pro Kind. Das sind rund 560 Euro im Monat. Die MOPO sagt, wie die Kosten zustande kommen, und gibt Tipps, wie ... > weiter
     

11.05.2009

Kinder aus Schorndorf starben durch Ertrinken
Nun hat die Polizei bestätigt, dass bei dem Familiendrama in Baden-Württemberg zwei Kinder durch Ertrinken starben. Der Vater hatte die Polizei in Schorndorf alarmiert, nachdem er nicht ins Haus kam. Das Ehepaar lebte seit einem Jahr getrennt. Die Polizei ermittelt nun gegen die Tatverdächtige.
Zwei Tage nach einem Familiendrama im baden-württembergischen Schorndorf ist gegen die ... > weiter
     
07.05.2009

Häusliche Gewalt ist weiblich

Wenn von Gewalt in der Partnerschaft die Rede ist, ist die Rollenverteilung im öffentlichen Bewusstsein klar verteilt: "Die Täter sind fast ausschließlich Männer", heißt es lapidar in Zeitungsartikeln zu diesem Thema, oder auch: "Jeder dritte Mann schlägt zu". Insgesamt, so ist zu lesen, erlitten Frauen mehr Verletzungen durch Schläge als durch Autounfälle, Straßenüberfälle und Vergewaltigungen zusammengenommen.
Ermittlungen amerikanischer Autoren, Journalisten und politischer Organisationen zufolge werden annähernd sechs Millionen Frauen pro Jahr von ... > weiter

     

04.05.2009

Unterhalt: Großeltern können herangezogen werden
Großeltern müssen unter bestimmten Umständen Unterhalt für ihre Enkel zahlen. In diesen Fällen klage meist eine Behörde gegen die Großeltern, weil sie gezahlte Sozialleistungen zurückfordert, erklärt Ingrid Groß, Fachanwältin für Familienrecht. München - Großeltern müssen unter bestimmten Umständen Unterhalt für ihre Enkel zahlen. In diesen Fällen klage meist eine Behörde gegen die Großeltern, weil sie gezahlte Sozialleistungen zurückfordert, erklärt ... > weiter
     

01.05.2009

Vaterlose Jungs sind ein Milliardengeschäft
Elterntraining für überforderte Alleinerziehende: Der Psychologe Matthias Franz hilft Müttern bei der Kindererziehung. Im stern.de-Interview spricht der Professor von der Uni Düsseldorf über die Sorgen und Nöte nach einer Trennung und die Probleme von vaterlosen Jungen.
Herr Franz, viele Leute sagen: "Lieber glücklich getrennt als unzufrieden zusammen". Was ist das Problem, wenn Partner sich trennen? Wenn alle Versuche, zusammenzubleiben, gescheitert sind, und die Kinder mehr unter dem Zusammensein leiden, kann eine Trennung wirklich dem ... > weiter
     

28.04.2009

Rechtsanwaltsvergütung: Gesetzgeber klärt den Begriff der Anrechnung
Der Deutsche Bundestag hat in der vergangenen Woche in 2. und 3. Lesung eine für Rechtsanwälte und Gerichte bedeutsame Änderung des anwaltlichen Vergütungsrechts beschlossen. Mit dem neuen § 15a Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG, siehe den Gesetzentwurf BT-Drs. 16/11385 und BT-Drs. 16/12717) beseitigt der Gesetzgeber die Probleme, die in der Praxis aufgrund von Entscheidungen des Bundesgerichtshofs zur Anrechnung der ... > weiter
     

24.04.2009

Reform der Kontopfändung
Ein Girokonto ist heutzutage für viele Bürgerinnen und Bürger die Voraussetzung für die Teilnahme und Teilhabe am modernen Wirtschaftsleben. Ein Girokonto für alle Bürgerinnen und Bürger ist erklärtes Ziel der Bundesregierung, denn Kontolosigkeit und damit der Ausschluss vom bargeldlosen Zahlungsverkehr sind nicht nur finanziell nachteilig, sondern beschränken die Betroffenen in ihrer wirtschaftlichen Handlungsfreiheit oder bedrohen gar ihre Existenz.
Die Bundesregierung will den Weg der Selbstverpflichtung der ... > weiter
     

24.04.2009

Frau hat zwei Männer - Wer bekommt das Sorgerecht?
Wenn eine Frau gleichzeitig mit zwei Männern verheiratet ist - welcher Mann bekommt dann das Sorgerecht für das neugeborene Kind dieser Frau? Mit diesem ungewöhnlichen Fall musste sich das Pfälzische Oberlandesgericht (OLG) in Zweibrücken beschäftigen. Eigentlich gilt die gesetzliche Regelung: Der Ehemann einer Frau gilt als Vater eines Kindes, das während dieser Ehe geboren wird. Im konkreten Fall gab es aber zwei Männer, die sich um das Sorgerecht stritten. Der zweite Mann bekam vom ... > weiter
     

23.04.2009

Jungen brauchen in bestimmten Lebensphasen den Vater als Identifikationsfigur
Jahrelang waren die Mädchen dran. Jetzt setzen sich CDU und GAL in Hamburg für eine bessere Förderung von Jungen in Schulen und Jugendhilfe ein. Doch warum leiden männliche Jugendliche heute oft unter mangelnder Anerkennung? Das Abendblatt sprach mit dem Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Michael Schulte-Markwort, Direktor der Kinder- und Jugendpsychosomatik am Uniklinikum Eppendorf.
Warum geraten Jungen gegenüber Mädchen ins Hintertreffen? Die Folgen der Emanzipation zeigen sich darin, dass ... > weiter
     

04.04.2009

„Kinder brauchen beide Eltern“ mit neuem Vorstand

Seit Anfang April hat der bundesweit agierende Verein „Kinder brauchen beide Eltern e.V“, kurz KbbE genannt, einen neuen Vorstand, der Hilfe zur Selbsthilfe in Trennungssituationen den Elternteilen anbietet, bei denen die Kinder nicht mehr aktiv leben und wohnen. Waren es noch vor einigen Jahren überwiegend die Väter, die Hilfe suchten, ist der Anteil der Mütter im Verein mit Sitz in Elmshorn merklich angestiegen.

Es ist ein Wandel zu verzeichnen. Nach wie vor leben die Kinder nach einer Trennung der Eltern zum überwiegenden Teil bei der Mutter, aber auch Väter treten immer öfter in die Rolle des Elternteils, bei dem die Kinder nach der Scheidung leben. „Die gelebte und gleichwertige Elternschaft ist für uns eines der Hauptziele des Vereins“.

Es ist für alle Beteiligten nicht einfach sich mit der neuen Situation nach einer Trennung zu engagieren. Unmut, Trauer und Hilflosigkeit sind nur einige der Folgen, die streitende Eltern dann all zu oft in Sprachlosigkeit verfallen lassen. Ihnen ist die Möglichkeit genommen, eine gleichwertige Lösung zu finden. Mit Begriffen wie beispielsweise „Lebensmittelpunkt“, „Kindeswohl“ oder „nicht vorhandene Kommunikation unter den Eltern“ wird oftmals Schindluder getrieben und Gesetze werden missbraucht“, sind die Erfahrungen, die der jetzige Vorstand in seiner langjährigen Tätigkeit machen musste. „Kindern ein unabdingbares Recht auf Betreuung und Erziehung durch Mutter und Vater zu geben - ganz besonders dann, wenn sich die Eltern trennen und somit das Kind in den ehrlichen Fokus der Eltern zu rücken, darum geht es uns. Gleichberechtigung der Geschlechter in Erziehung und Betreuung und die gelebte Elternschaft sind für den Verein keine Floskeln!“

Für seine Mitglieder hat der gemeinnützige Verein aber mehr zu bieten als „nur“ 1. Hilfe, um Stresssituationen zu meistern und um die richtigen Schritte für die zukünftige lebendige Eltern-Kind-Beziehungen zu gehen. In Selbsthilfegruppen der lokalen Kontaktstellen können sich Elternteile und auch Großeltern ständig über ihre aktuelle Situation austauschen. In regelmäßige Gesprächskreise werden Kontakte geknüpft und die Mitglieder unterstützen sich gegenseitig - auch beim Umgang mit dem ggf. kooperationsunwilligen anderen Elternteil. Es werden lokale Eltern-Kind-Veranstaltungen wie z.B.: Grill- und Spielfeste, kostenlose Reitstunden, gemeinsame Ausfahrten, und viele Dinge mehr für alle Altersgruppen angeboten. Fachschulungen, Informationsveranstaltungen und vieles mehr werden oft überregional organisiert und finden hohen Zuspruch. ... > Der Vorstand

     

18.03.2009

Unterhaltsreform - Wertewandel im Familienrecht
Wie das neue Unterhaltsrecht anzuwenden ist, wusste bislang keiner so genau. Nun haben die Bundesrichter ein Grundsatzurteil gesprochen. Verlierer: die Kinder.
Beim Unterhalt für die Kinderbetreuung prüfen die Richter jeden Einzelfall
Hätten die politisch Mächtigen zur rechten Zeit auf Gabriele Pauli gehört – sie hätten den deutschen Gerichten viel Arbeit erspart. „Standesamtliche Ehen“ forderte die frühere Fürther Landrätin 2007 „sollten in Zukunft auf sieben Jahre befristet und dann entweder verlängert oder aufgelöst werden.“ Die Wellen der Empörung ... >weiter
     

18.03.2009

BGH - Zur Dauer des nachehelichen Betreuungsunterhalts
Der u. a. für Familiensachen zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte sich erstmals mit Rechtsfragen im Zusammenhang mit dem zum 1. Januar 2008 geänderten Anspruch auf nachehelichen Betreuungsunterhalt (§ 1570 BGB) zu befassen.
1. Die Parteien streiten um nachehelichen Unterhalt. Die seit Januar 2000 verheirateten und seit September 2003 getrennt lebenden Parteien sind seit April 2006 rechtskräftig geschieden. Ihr im November 2001 geborener Sohn wird von der Klägerin betreut. Er besuchte seit 2005 eine Kindertagesstätte mit Nachmittagsbetreuung und geht seit September 2007 zur Schule und danach bis ... > weiter
     

17.03.2009

Kinderbonus wird halbiert
Viele Alleinerziehende werden den Kinderbonus aus dem Konjunkturpaket II einem Zeitungsbericht zufolge nicht vollständig erhalten. Das ergibt sich nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" aus dem "Gesetz zur Sicherung von Beschäftigung und Stabilität". Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen appellierte inzwischen "an alle getrennt lebenden Väter und Mütter, dieses Geschenk an die Kinder nicht kaputtzumachen".
Der Zeitung zufolge erhalten alleinerziehende Mütter und Väter von den Familienkassen zwar den Einmalbetrag von 100 Euro pro Kind. Doch die Ex-Partner der Alleinerziehenden dürfen ... > weiter
     

08.03.2009

Gewalt von Frauen - Emanzipation mit dem Regenschirm
Männer sind Täter, Frauen Opfer. Dieses Klischee stimmt nicht mehr. Auch Frauen üben Gewalt aus. Die Bereitschaft, darüber zu reden, ist allerdings immer noch gering
Männer erleben auch Gewalt in der Beziehung. Sie erzählen aber Freunden und Kollegen meist nichts davon
Popstar Rihanna soll von ihrem Freund Chris Brown verprügelt worden sein. Keine schöne Nachricht, aber keine ungewöhnliche. Seit einigen Jahren tauchen allerdings vermehrt Meldungen wie diese auf: Auf einem Spielplatz in Rostock
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09.03.2009

BVerfG: Beim Sorgerecht ist auch nicht offensichtlich nachvollziehbarer Kindeswille entscheidend
Das Bundesverfassungsgericht hat klare Position für Scheidungskinder bezogen: Je älter ein Kind ist, desto wichtiger ist sein Willen in einem Sorgerechtsstreit. Er muss auch nicht besonders logisch und einleuchtend begründet werden.
Streiten sich die Erwachsenen um das Sorgerecht für gemeinsame Kinder, bleiben die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder oft auf der Strecke. Das Bundesverfassungsgericht hat sich nun schützend vor betroffene Minderjährigen gestellt und deren Willen in den ... > weiter
     

06.03.2009

Gerechte Rentenaufteilung nach der Scheidung: Der Versorgungsausgleich wird neu gefasst
Der Bundesrat hat heute der von Bundesjustizministerin Zypries vorgeschlagenen Reform des Versorgungsausgleichs zugestimmt. Damit ist der Weg frei für eine grundlegende Erneuerung und inhaltliche Verbesserung der Regelungen über den Versorgungsausgleich. Das Ziel des Versorgungsausgleichs - die hälftige Aufteilung der in der Ehe erworbenen Versorgungen - ändert sich nicht. Das Gesetz kann zum ... > weiter
     

12.02.2009

Strukturreform des Versorgungsausgleichs
Der Versorgungsausgleich regelt die Verteilung von Rentenansprüchen zwischen Ehegatten nach einer Scheidung.
Rentenansprüche können etwa in der gesetzlichen Rentenversicherung, in der Beamtenversorgung und zunehmend auch durch betriebliche oder private Altersvorsorge entstehen. Scheitert eine Ehe, sorgt der Versorgungsausgleich dafür, dass auch derjenige Ehegatte eine eigenständige Absicherung für Alter und Invalidität erhält, der zum Beispiel wegen der Kindererziehung auf eigene Erwerbstätigkeit ... > weiter
     

02.02.2009

Deutschland auf dem Prüfstand – UN-Menschenrechtsrat debattiert
Erstmals hat sich der UN-Menschenrechtsrat mit der Lage der Menschenrechte in Deutschland befasst. Hauptthemen waren rassistisch motivierte Gewalt, die Diskriminierung wegen Geschlecht und sexueller Orientierung sowie die Lage der Migranten. Für die Bundesregierung stellten Gernot Erler (SPD) und Peter Altmaier (CDU) den Bericht vor.
Der UN-Menschenrechtsrat hat sich erstmals mit der Lage der Menschenrechte ... > weiter
     

27.01.2009

Väter bleiben immer häufiger bei ihrem kranken Kind
Immer häufiger bleiben in Nordrhein-Westfalen die Männer zu Hause bei ihrem erkrankten Kind. Sonst blieben meist die Mütter daheim. Das ist häufig in Haushalten so, in denen beide Elternteile arbeiten. Erkrankt das Kind, bleibt meist die Mutter daheim. Das ist häufig auch in Haushalten so, in denen beide Elternteile arbeiten. In Nordrhein-Westfalen zeichnet sich derzeit eine Wende ab. Sonst blieben meist die Mütter daheim. Das ist häufig in Haushalten so, in denen ... > weiter
     

20.01.2009

Kuckuckskinder - Gut gehütetes Familiengeheimnis
Katrin wurde sowohl von ihrer Mutter als auch der Familie, bei der sie aufwuchs, belogen und wird von ihrem wahrscheinlichen Vater abgelehnt. Jörg verlor mit sieben Jahren seinen "Vater" und hat mit 15 von seiner Mutter erfahren, dass der verstorbene "nicht dein richtiger Vater" ist. Er traut sich dann 30 Jahre lang nicht, seine Mutter nach dem Namen seines leiblichen Vaters zu fragen. Als wir Jörg das erste Mal sahen, waren wir beeindruckt: ein Kerl wie ein Baum, witzig, wortgewandt, selbstsicher. Doch schnell wurde uns klar, dass es mit ... > weiter
     

07.01.2009

Studie: Gewalt gegen Männer
Personale Gewaltwiderfahrnisse von Männern in Deutschland
Die Pilotstudie "Gewalt gegen Männer" ist die erste Studie zur gesamten Bandbreite der personalen Gewalt gegen Männer. Studien zu Männern als Täter und zu Frauen als Opfer werden bereits seit längerem durchgeführt. Ein Überblick über Männer als Opfer verschiedenster Gewaltarten liegt bislang nicht vor.
Ziel der Pilotstudie war es, Forschungszugänge zu diesem Thema zu eröffnen und erste Einblicke über die Gewalterfahrungen von Männern im häuslichen wie ... > weiter
     

06.01.2009

Scheiden tut den Kindern weh
Das größte Risiko einer Scheidung ist der Abstieg in die Armut. Das trifft Vater, Mutter und Kinder gleichermaßen. Dadurch kommt es für Kinder zum Verlust von Freunden in Vereinen, Nachbarschaften und Schulen. Das isoliert sie nicht nur, noch mehr beschämt es sie. Weil Scheidungen Kinder so hilflos machen, sind gute Ratschläge gerne gesehen. Denn es gibt durchaus bessere und schlechtere Scheidungsverläufe. Was für Kinder besser und was schlechter ist, hängt davon ab, was die Eltern für das Wesen der Scheidung halten. Allein die Absicht, den Kindern möglichst viel Ungemach zu ersparen, macht ... > weiter
     
06.01.2009 Die neuen Unterhaltssätze für Trennungskinder
Düsseldorf - Unterhaltspflichtige Eltern müssen für Trennungskinder im Alter bis zu elf Jahren künftig etwas weniger zahlen, für ältere Kinder aber deutlich tiefer in die Tasche greifen. Das geht aus der neuen "Düsseldorfer Tabelle" zum Unterhaltsrecht hervor. Die "Düsseldorfer Tabelle" ist die Richtschnur für die Berechnung der Unterhaltssätze von Trennungskindern. Sie wird vom Düsseldorfer Oberlandesgericht in Abstimmung mit den anderen deutschen Oberlandesgerichten erarbeitet.
Für Kinder im Alter bis zu fünf Jahren sinken danach ... > weiter
 

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